Plastikflut: Plastik im Meer

Plastikmüll bedroht die Umwelt, die Meere und nicht zuletzt uns Menschen. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton. Strände unbewohnter Inseln versinken geradezu im Müll. Und auch direkt vor unserer Haustür, beispielsweise in der Nordsee, sind Plastikabfälle eine allgegenwärtige Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Nicht zuletzt können kleine Plastikpartikel, sogenanntes Mikroplastik und umweltschädliche Stoffe, die im Plastik enthalten sind oder daran angereichert werden, über die Fische auch in die menschliche Nahrungskette gelangen.

Doch wie kommt der ganze Müll ins Meer und welche Lösungen dagegen gibt es?

Diese Fragen werden am Mittwoch 27. März ab 19:00  Uhr im Rahmen einer Veranstaltung in der Volkshochschule mit dem Titel „Plastik im Meer – Wie stoppen wir die Plastikflut?“ besprochen.

Das Format der Veranstaltung ist nicht mehr ganz neu: Bereits drei Mal wurde es erfolgreich in Eschweiler durchgeführt.

Zunächst werden zwei Fachvorträge – mit oft gegensätzlichen Positionen – per Liveschaltung in den Veranstaltungsraum der vhs Eschweiler sowie zirka 100 weiterer Volkshochschulen übertragen. Während der Vorträge und einer anschließenden Pause können Fragen und Anmerkungen mittels eines Beteiligungstools, das über Website, Tablet oder Smartphone genutzt werden kann, übermittelt werden. Teilnehmenden wird daher empfohlen, sich eventuelle Fragen im Vorfeld zu Recht zu legen.

Anmeldung: www.vhs.link/plastikflut

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