Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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genug freie Plätze Die große Leere

( Do., 27.2., 19.00 Uhr )

Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, liegt in den Außenbezirken eines großen Galaxienhaufens namens Laniakea. Schon 1987 war von Prof. Brent Tully von der Universität Hawaii vermutet worden, dass sich direkt hinter unserer Milchstraße ein riesiger Leerraum anschließt, in dem es so gut wie keine Galaxien und Sterne gibt. Astronomische Beobachtungen in die entsprechende Richtung sind sehr schwierig, weil das Zentrum unserer eigenen Milchstraße mitten im Blickfeld liegt. Tully ist es nun gelungen, die Existenz dieses Leerraums nicht nur nachzuweisen, sondern auch seine Größe zu bestimmen. Er überdeckt ein Raumgebiet mit einem Durchmesser von circa 100 Millionen Lichtjahren (in Kilometer: eine 1 mit 21 Nullen). Ähnlich wie in einem Höhlensystem ist dieser Raum mit weiteren Leerräumen verbunden, dessen Wände von Galaxienhaufen gebildet werden. Diese Entdeckung passt gut zu theoretischen Berechnungen, denen zufolge unser Universum einer riesigen „Wabe“ ähnelt.

Keine Anmeldung möglich. Bitte Hinweise beachten. Das falsche Vakuum

( Mi., 29.4., 19.00 Uhr )

Die schlechte Nachricht zuerst: Die bisherigen Messungen der Masse des im Jahr 2012 entdeckten Higgs-Teilchens deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass sich das Vakuum unseres Universums in einem metastabilen Zustand befindet. Das heißt im Klartext: Sollte sich das Universum dazu entscheiden, von diesem halbstabilen Zustand in den stabilen Zustand des wahren Vakuums zu wechseln, ändern sich die derzeit gültigen physikalischen und chemischen Gesetze schlagartig. Die Kräfte, die die Materie von Sternen, Planeten und letztendlich uns Menschen zusammenhalten, verlieren ihre Wirkung. Kurzum: Das Universum, so wie wir es kennen, wird vernichtet. Die gute Nachricht: Unser Universums verharrt jetzt immerhin schon fast 14 Milliarden Jahre lang im falschen Vakuum und das, obwohl die extremen Zustände, die kurz nach dem Urknall vorherrschten, ein Umkippen dieses Vakuums stark begünstigt haben. Dass das Vakuum trotzdem durchhielt, lässt Rückschlüsse auf die Vorgänge kurz nach dem Urknall zu.
Die Genealogie, auch Ahnen- oder Familienforschung genannt, begeistert immer mehr Menschen. Die eigene Herkunft erforschen, ist heute auch mit Hilfe des Computers möglich. In Maillisten tauschen Forscher ihre Ergebnisse aus und auf Internetseiten gibt es die Möglichkeit, Dokumente selbst einzusehen ohne ein Archiv aufsuchen zu müssen. Seiten wie Genwiki oder family search bieten heute vielfältige Möglichkeiten. Aber auch in unserer Region gibt es spezielle Möglichkeiten Archive (z.B. Ostbelgien) online zu durchstöbern. Der Referent Arno Kohlert (mit Vorfahren aus dem Rheinland, den Niederlanden, Belgien, Tschechien, Österreich und Ungarn) betreibt seit drei Jahrzehnten Familienforschung und veröffentlicht seine Ergebnisse u.a. im "Familienbuch Euregio". PC-Kenntnisse werden vorausgesetzt.

auf Warteliste eintragen Besichtigung der Sternwarte in Aachen

( Fr., 13.3., 20.00 Uhr )

Die Aachener Sternwarte bietet eine Führung für Erwachsene und Familien mit Kindern ab acht Jahren an, die etwas über den Weltraum erfahren möchten. Bei klarem Himmel kann jeder Besucher Planeten, Sterne und Nebel mit dem großen Teleskop beobachten und die Kuppel besichtigen. Bei schlechtem Wetter gibt es einen interessanten Lichtbildvortrag zum Thema Astronomie, und die Kuppel mit dem großen Teleskop wird besichtigt.

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noch einige freie Plätze
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verantwortlich für die Fachbereiche
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