Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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In Kooperation mit der VHS Nordkreis Aachen
Der Naturpark Lüneburger Heide ist der erste Naturpark Deutschlands und zählt mit einer Fläche von 107.000 Hektar zu den größten Naturparks seiner Art. Herzstück bildet das 23.440 Hektar große und bis auf wenige Zufahrtsstraßen autofreie Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, wo die größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas liegen. Es sind aber nicht nur die Heideflächen, die dem Naturpark Lüneburger Heide einen besonderen Charme verleihen. Mystische Moore, frisch duftende Laubwälder, glasklare Heidebäche, seicht fließende Heideflüsse sowie die lebendigen Heidedörfer mit alten reetgedeckten Häusern und schützenswerten Hofanlagen machen den Naturpark Lüneburger Heide zu einem facettenreichen Landstrich. Lassen Sie sich überraschen!
Während einer etwa dreistündigen Wanderung durch den Eschweiler Wald suchen die Teilnehmenden unter fachkundiger Leitung heimische Pilze, lernen ihre Lebensweise kennen und sie von möglichen Doppelgängern zu unterscheiden. Außerdem wird die Rolle der Pilze für unser Ökosystem erläutert. Bringen Sie ein Körbchen oder einen Leinenbeutel mit. Plastiktüten sind ungeeignet, da die Pilze darin sehr schnell verderben. Am Schluss der Exkursion werden noch einmal alle Körbe und Beutel durchgesehen und unbrauchbare Pilze aussortiert. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind selbstverständlich.
Die Führung dauert ca. 2 - 2,5 Stunden und folgende Institute und Einrichtungen werden voraussichtlich besichtigt:
Astronauten-Trainingszentrum der ESA
Luft- und Raumfahrtmedizin
Sonnenofen
Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC)
Bitte beachten Sie: Das Gelände des DLR ist sehr weitläufig und die Wegezeiten zwischen den einzelnen Instituten betragen ca. 15 bis 20 Minuten. Während der Führung gibt es keine Sitzgelegenheiten und die Kleidung sollte den Witterungsverhältnissen angepasst sein. Die Teilnehmenden müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Es besteht Ausweispflicht.
Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie auf der Internetseite unter: https://www.dlr.de/content/de/artikel/standorte/koeln/anreise-koeln.html .
Hinweis: Wenn Sie ein Navigationssystem nutzen, geben Sie bitte statt Linder Höhe "Planitzweg" ein.
Bedeutende Bilder der Romantik von Caspar David Friedrichs über Werke von Menzel, den Werken des Realisten Lovis Corinth bis zum deutschen Impressionisten Max Liebermann sind zu entdecken.
Schon 1802 proklamierte der Maler Runge "...es drängt sich alles zur Landschaft..."
Landschaftsbilder wurden zum Ausdrucksmittel für Sehnsüchte, Hoffnungen und Befürchtungen.
Die Landschaftsmalerei entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer der wichtigsten Gattungen der Kunst. In ihr spiegeln sich Vielfalt und Spannungsreichtum der gesamten Epoche. Vorausgegangen war das Gefühl einer Entfremdung zwischen Mensch und Natur. Erst aus diesem Blickwinkel heraus konnte sich die Landschaftsmalerei als eigenständige Bildgattung etablieren.
Die Romantiker wie Caspar David Friedrich entdeckten die Landschaft als Sinnbild für das menschliche Dasein und schufen Entsprechungen zwischen Gemütsstimmungen und Naturzuständen.
Anfang des 19. Jahrhunderts kehrte eine Gruppe junger Künstler aus Enttäuschung über die erstarrten Formen der klassizistischen Malerei dem Lehrbetrieb der Wiener Kunstakademie den Rücken und machte sich nach Italien auf.
In Rom suchte man künstlerisch wie moralisch das Vorbild antiker Größe, die aus der historischen Distanz heraus als unwiederbringlich erlebt wurde. Generationen von Künstlern und Schriftstellern pilgerten über die Alpen nach Italien.
Im Laufe der Zeit hatte sich in Rom eine ganze Kolonie deutscher Künstler angesiedelt.
In den zahlreich gegründeten Kunstakademien des 19. Jahrhunderts erfolgte während dessen der Unterricht nach einem starren Schema. Mitglieder der Pariser Kunstakademie saßen in der Jury und entschieden über die Zulassung von Künstlern für den alljährlichen Großen Salons. Es setzte sich ein offizieller „Salonstil“ durch.
Abseits der akademischen Malerei hatte sich allerdings ein reger Kunstmarkt etabliert. So konnte Franz von Lenbach in München das Leben eines „Malerfürsten“ führen.
Als die Jury des Salons 1855 Courbets Werke ablehnte, stellte er sie kurzerhand vor den Toren der Pariser Weltausstellung unter dem Titel „le réalisme“ aus. Courbet wandte sich gegen die damals vorherrschenden Strömungen des Klassizismus und der Romantik und beschränkte sich in seinen Bildern ganz auf die tatsächlich sichtbare Welt. Courbet gilt als Begründer des Realismus.
Künstlerische Anregungen suchte man nun nicht mehr in Italien, sondern in Frankreich. Schon seit 1830 hatte eine Gruppe von Künstlern die reizvolle Umgebung im Wald von Fontainebleau südlich von Paris für sich entdeckt. Dort entstanden Gemälde in der freien Natur, welche in zufälligen Bildausschnitten, natürlichen Lichtverhältnissen und frischen Farben die Landschaft in ihren unterschiedlichen Facetten schilderten. Auch in der Nähe des Dorfes Barbizon entstand eine Künstlerkolonie. Die Entwicklung der Freilichtmalerei war die Grundlage für die Entstehung des Impressionismus.
Das Wallraf-Richartz-Museum hat für ein neues Gemälde des französischen Malers Paul Signac (1863 -1935) eine impressionistische Reise in Bildern organisiert. Zu den Gemälden von Signac gesellen sich mehr als 50 Arbeiten von Künstlern der Crème de la Crème wie Monet, Manet, Caillebotte, Courbet, Gauguin, Cézanne, van Gogh und Matisse. Die malerische Reise durchs Wallraf beginnt in der Normandie. Die Küstenregion im Norden Frankreichs gilt als die Wiege des Impressionismus. Die Bretagne mit ihren außergewöhnlichen Lichtverhältnisse gepaart mit der Exotik der Region, ihren keltischen Wurzeln und fantasievollen Legenden begeisterten Meister wie Bernard, Gauguin und Signac. Sie malten die bretonische Landschaft zu allen Jahreszeiten. Im Fall von Signac geht die Reise bis nach Konstantinopel.
Nach dem Ausstellungsbesuch haben Sie Zeit weiter im Museum zu verwalten oder die Kölner Innenstadt zu erkunden.
Während der Busfahrt werden Sie über den Impressionismus informiert und erhalten Kurzinformationen zu einigen Kölner Sehenswürdigkeit, die Sie mit einem Stadtplan leicht finden können.

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