Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Kurs abgeschlossen Strategie- und Argumentationstraining

( ab Mo., 17.8., 17.00 Uhr )

Eine Kooperation der vhs-Eschweiler und des Projektes NRWWeltoffen des Kommunalen Integrationszentrums

Wer kennt sie nicht, die Situation im Jugendtreff, während der kleinen Kaffeerunde mit Kollegen*innen oder beim Sport: Eigentlich war alles ganz friedlich. Alle unterhalten sich über dies und jenes. Doch dann wird es heftig. Ein Typ, ansonsten ein netter Kerl, zieht lautstark über Flüchtlinge her. Er fordert, dass die Ausländer schleunigst „heimreisen“ sollten. Zu viele und zu anders seien sie nun mal. Oder auf dem Sportplatz: Die Stimmung ist prächtig. Bis auf einmal rassistische Parolen über einen Spieler quer über den Platz gebrüllt werden… Ach ja, und beim Videochat im erweiterten Freundeskreis wird Corona als Biowaffe der Mächtigen entlarvt.
Sie finden das alles nicht gut? Es macht Sie fassungslos, teils sprachlos und ein wenig ohnmächtig? Was tun? Wegschauen? Reagieren! Aber wie? Denken Sie vielleicht öfter: "Soll ich etwas gegen die erschreckend undurchdachten Vereinfachungen, die dumpfen Parolen und diffamierenden Sprüche sagen? Kann ich das überhaupt? Was bewirkt das schon?"
Der Workshop will helfen, in Zukunft in solchen Situationen vorbereitet zu handeln. Er will zu beherztem Handeln ermutigen, aber auch die Grenzen verbalen Engagements aufzeigen. Er vermittelt Möglichkeiten der Gesprächsführung und -haltung, ermöglicht Erfahrungsaustausch und bietet Übungen an.
Im Workshop werden keine pauschalen inhaltlichen (Gegen-)Argumente oder strategischen Reaktionsweisen vermittelt. Die Teilnehmer*innen werden bestärkt, situativ und persönlich angemessen zu handeln und zu argumentieren.
Der zweiteilige Workshop lädt zum Austausch ein, vermittelt Hintergründe und bietet Übungen an!
Zielgruppe: Das Angebot richtet sich an ein offenes Publikum; junge Erwachsene; Erwachsene; Multiplikatoren; Mitarbeiter*innen einer Institution / eines Betriebs).
Im ersten Teil des Workshops werden die Grundlagen erarbeitet. Im zweiten Teil üben die Teilnehmer*innen anhand von (eigenen) Beispielen.
Die Veranstaltung wird finanziert durch das Projekt NRWWeltoffen.
Unsere Welt steht an einem Kipp-Punkt, und wir spüren es. Einerseits geht es uns so gut wie nie, andererseits zeigen sich Verwerfungen, Zerstörung und Krise, wohin wir sehen. Ob Umwelt oder Gesellschaft scheinbar gleichzeitig sind unsere Systeme unter Stress geraten. Wir ahnen: So wie es ist, wird und kann es nicht bleiben. Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Wo liegt der Weg zwischen Verbotsregime und Schuldfragen auf der einen und Wachstumswahn und Technikversprechen auf der anderen Seite? Diese Zukunft neu und ganz anders in den Blick zu nehmen - darin besteht die Einladung, die Maja Göpel in ihrem aktuellen Buch "Unsere Welt neu denken. Eine Einladung" ausspricht. Und über die wir mit ihr diskutieren wollen.
Referentin:
Prof. Dr. Maja Göpel ist Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Mitglied des Club of Rome und Mitbegründerin der Initiative Scientists for Future. Im Frühjahr erschien ihr viel beachtetes aktuelles Buch "Unsere Welt neu denken. Eine Einladung"

genug freie Plätze Stadtführung: Stolpersteine

( Sa., 7.11., 15.00 Uhr )

Wir starten am Brunnen vor dem Rathaus und gehen ca. 2 Stunden durch die Innenstadt. Der Journalist Friedhelm Ebbecke-Bückendorf schildert dabei die unterschiedlichen Familienschicksale: Was ist aus Eschweilers Juden geworden?
Am 12. November 1955 begann die Aufstellung der Bundeswehr mit der Vereidigung der 101 ersten Freiwilligen. Ab 1957 wurde aus der Bundeswehr eine Wehrpflichtarmee. Über drei Jahrzehnte beschränkte sich der Aufgabenbereich dieser Armee fast ausschließlich auf die Bündnis- und Landesverteidigung. Nachdem der „Kalte Krieg“ beendet war, änderte sich das Aufgabenspektrum der Bundeswehr: Sie wurde zu einer Armee im Einsatz im Rahmen von Auslandseinsätzen. Seit ca. fünf Jahren ist die Landesverteidigung nun wieder mehr in den Fokus der Bundeswehr gerückt.
Der Vortrag mit anschließender Diskussion stellt die Vergangenheit - aber insbesondere auch Gegenwart und Zukunft der ersten „Parlamentsarmee“ der deutschen Geschichte - in den Vordergrund seiner Betrachtungen.
Am 10.12.1948 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte beschlossen „alsdas von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal“. Das im darauffolgenden Jahr verabschiedete Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland nimmt die wesentlichen Regeln dieser Erklärung auf und Kernpunkte wurden in die Europäische Menschenrechtskonvention übernommen. Wie weit ist man nach über 70 Jahren auf dem Weg zum "gemeinsamen Ideal" gekommen? Amnesty International hat eine Fotoausstellung zusammengestellt, in der einige zentrale Punkte der Menschenrechtserklärung dargestellt, einige beispielgebende Ereignisse seither - Rückschläge und Erfolge - dokumentiert und Menschen vorgestellt werden, die für sich und andere ihre Menschenrechte mutig eingefordert haben.
Die Ausstellung ist vom 17. November - 03. Dezember 2020 im Rathaus Eschweiler - Eingangsbereich zu sehen.
Am Dienstag, 17.11. findet um 18.00 Uhr die Ausstellungseröffnung statt.

genug freie Plätze Bildungsurlaub: Strukturwandel

( ab Mo., 28.6., 9.00 Uhr )

Ein Bildungs-, Exkursions- und Austauschprogramm am Beispiel des Rheinischen Braunkohlereviers.
Der Inhalt: Derzeit startet der größte regionale Strukturwandelprozess seit der Wiedervereinigung. Rund 40 Mrd. Euro Förderung für die Braunkohle-Reviere dienen der Bewältigung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Folgen des Kohle-Ausstiegs bis 2038. Am Beispiel des rheinischen Reviers werden Perspektiven eröffnet, wie ein 'Wandel ohne Brüche' gelingen kann. Expertenaustausch und Exkursionen zeigen die Herausforderungen, Strategien und erste Best-Practice-Projekte auf.
Das Programm: Die ersten 2 Tage dienen dem Kennenlernen des Rheinischen Reviers: Steinkohle, Braunkohle und das Atom. Mittwoch bis Freitag sind Fachvorträge und Foren Schwerpunkt, die dem Austausch mit Experten zu künftigen Strategien und laufenden Strukturwandel-Projekten dienen. Themen sind dann u.a. das Strukturstärkungsgesetz, Zukunftsfelder sowie Best-Practice-Beispiele aus dem Bereich Umwelt, Wirtschaft und Arbeit sowie auch Kultur, Bevölkerung und Soziales.
Die Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an Akteure, die sich mit dem Strukturwandel in Kohleregionen beschäftigen, sei es beruflich (z.B. Projektentwicklung, Wirtschaftsförderung, Verwaltung, Planer, Verbände) oder als engagierte Bürger (z.B. Stadträte, Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialinitiativen). In NRW anerkannt ist auch die verkürzte Fassung der Veranstatltung (siehe 202-32207) für Interessierte, die mit der Region bereits vertraut sind.

genug freie Plätze Bildungsurlaub NRW: Strukturwandel

( ab Mi., 30.6., 9.00 Uhr )

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure, die sich mit Strukturwandel in Kohleregionen beschäftigen, sei es beruflich (z.B. Projektentwicklung, Wirtschaftsförderung, Verwaltung, Planer, Verbände) oder als engagierte Bürger (z.B. Stadträte, Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialinitiativen), die mit dem rheinischen Braunkohlerevier vertraut sind. Zum Inhalt beachten Sie bitte die Veranstaltung 202-32206.

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Silvia Hannemann
vhs-Leiterin

verantwortlich für die Fachbereiche
Berufliche Bildung, Kulturelle Bildung, Wissenschaftliches

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Tel. 02403 7027-30
E-Mail: silvia.hannemann@eschweiler.de

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