Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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genug freie Plätze Römisches Afrika

( ab Mo., 26.4., 18.30 Uhr )

Das Römische Reich erstreckte sich nicht nur über große Teile Europas und Kleinasiens, sondern umfasste auch den ganzen Norden Afrikas. So war z. B. Karthago länger Bestandteil des Imperium Romanum als Köln, nämlich von 146 v. Chr. bis 698 n. Chr.
264 v. Chr. gerieten die beiden antiken Großmächte Rom und Karthago in eine Auseinandersetzung, die (mit Unterbrechungen) bis zur endgültigen Niederlage Karthagos im sogenannten 3. Punischen Krieg 146 v. Chr. andauerte. In der Folgezeit baute Rom seine Vormachtstellung in Nordafrika aus, neue Provinzen entstanden, die riesigen Weizen- und Olivenplantagen wurden für die Versorgung der Hauptstadt Rom unentbehrlich. Die afrikanischen Städte wurden reich und erlebten eine ungeheure Blüte, wovon noch heute beeindruckende Ruinenstädte und Kunstwerke in Museen zeugen. Diese friedliche und produktive Zeit endete mit dem Einfall der Vandalen 429 n. Chr. Erst 533 gelang dem oströmischen Reich die Rückeroberung, bis Nordafrika mit dem Fall Karthagos an die Araber 698 endgültig aus dem Reich ausschied, nachdem die Römer achteinhalb Jahrhunderte die Geschicke dieser Länder bestimmt hatten.
Im westlichen Kulturkreis gilt seit geraumer Zeit der schlanke, sportliche Körper als erstrebenswertes Ideal, so zu sein ist geradezu zum Diktat geworden z.T. mit extremen Folgen wie Magersucht oder der Diskriminierung von „Dicken“. Dafür gibt es eine einfache und einleuchtende Erklärung: Im Gegensatz zu früheren Zeiten und anderen Regionen leben die Menschen dieser Kultur im Überfluss, (fast) jeder hat mehr als genug zum Leben, Übergewicht als Zivilisationskrankheit ist die Folge. Dick sein heißt dann maßlos, träge, undiszipliniert sein - es wird zum Stigma. In Gesellschaften, in denen Hunger zum Alltag gehört, ist Leibesfülle ein Zeichen von Macht, Reichtum, Fruchtbarkeit - also erstrebenswert.
So überzeugend das zunächst erscheint: so einfach ist es nicht. Unser Verhältnis zum Körper wird von viel mehr Faktoren geprägt als nur der Verfügbarkeit von Lebensmitteln. Sie wird vielmehr auch bestimmt von der Einstellung intellektueller Führungsschichten (auch religiöse), die in diese oder jene Richtung manipulierend wirken.

Der Vortrag soll im Herbst nachgeholt werden.
Albrecht Dürers niederländische Reise 1520-21
Im Jahre 1520 unternahm Albrecht Dürer eine Reise in die Niederlande, deren direkter Anlass die Krönung Karls V. am 23.10.1520 zu Aachen war. Vom neuen Herrscher wollte sich Dürer eine von dessen Großvater, Maximilian I. gewährte Rente bestätigen lassen. Darüber hinaus beabsichtigte er, die Niederlande, damals neben Italien (wo er schon zweimal gewesen war) bedeutendste Kulturlandschaft Europas, kennenzulernen, Kontakte zu den dortigen Künstlerkollegen herzustellen und deren Werke zu studieren. Die Inspirationen, die er nach fast 12 Monaten mit heimbrachte, haben sein Spätwerk vielfach beeinflusst. Das erhaltene Tagebuch seiner Reise ist eine immens wichtige Quelle für die spannende Zeit, in der Dürer lebte und wirkte.

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