Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Am 10.12.1948 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte beschlossen „alsdas von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal“. Das im darauffolgenden Jahr verabschiedete Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland nimmt die wesentlichen Regeln dieser Erklärung auf und Kernpunkte wurden in die Europäische Menschenrechtskonvention übernommen. Wie weit ist man nach über 70 Jahren auf dem Weg zum "gemeinsamen Ideal" gekommen? Amnesty International hat eine Fotoausstellung zusammengestellt, in der einige zentrale Punkte der Menschenrechtserklärung dargestellt, einige beispielgebende Ereignisse seither - Rückschläge und Erfolge - dokumentiert und Menschen vorgestellt werden, die für sich und andere ihre Menschenrechte mutig eingefordert haben.
Die Ausstellung ist vom 17. November - 03. Dezember 2020 im Rathaus Eschweiler - Eingangsbereich zu sehen.
Am Dienstag, 17.11. findet um 16.00 Uhr die Ausstellungseröffnung statt.

Kurs abgeschlossen Musikgeschichten

( ab Mo., 31.8., 17.45 Uhr )

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Über viele Jahrzehnte hat Herr Josef Schneider die Veranstaltung "Musik hören - Musikgeschichten" sehr erfolgreich angeboten. Aus Altergründen kann er die Veranstaltung nun leider nicht fortsetzen.
Einen Ersatz zu finden, fällt schwer.
Mit dem Angebot von Herrn Christof Rück wollen wir weiterhin Musikgeschichte den Menschen näher bringen, die sich dafür interessieren.
Es werden Musikstücke (nicht nur klassische) vorgestellt und Erläuterungen zu dem musikalischen und gesellschaftlichen Umfeld präsentiert.

noch einige freie Plätze Friedrich II. von Hohenstaufen

( ab Mo., 31.8., 18.30 Uhr )

Stupor mundi – das Staunen der Welt – nannten ihn schon seine Zeitgenossen, und genau wie damals ist Friedrich II auch heute noch eine umstrittene Persönlichkeit. Geboren 1194 als Sohn Kaiser Heinrichs VI. und Konstanze von Sizilien wurde er 1196 zum Deutschen König erhoben, 1197 zum König von Sizilien. Die Königskrönung erfolgte 1215 in Aachen, die Kaiserkrönung 1220 in Rom. Er war umfassend gebildet und von überbordender Energie. Nach dem Vorbild seines Musterlandes Sizilien wollte er ein Imperium schaffen, das sich von der Nordsee bis an das Mittelmeer erstrecken sollte. Er scheiterte am zähen Widerstand der Päpste und der oberitalienischen Städte, die sich von seinen Plänen in ihrer Autonomie bedroht fühlten. Bei seinem Tod 1250 hinterließ er ein unvollendetes Werk.
War der geniale Staufenkaiser aber wirklich ein radikaler Erneuerer wie es damals von vielen empfunden wurde und es auch heute noch oft dargestellt wird oder hat er alte Ideen konsequenter durchdacht und umzusetzen versucht?
Das Seminar soll u.a. diese Frage reflektieren.

genug freie Plätze Langer vhs-Abend: Dick oder dünn -

( Do., 26.11., 19.00 Uhr )

Im westlichen Kulturkreis gilt seit geraumer Zeit der schlanke, sportliche Körper als erstrebenswertes Ideal, so zu sein ist geradezu zum Diktat geworden, z. T. mit extremen Folgen wie Magersucht oder der Diskriminierung von „Dicken“. Dafür gibt es eine einfache und einleuchtende Erklärung: Im Gegensatz zu früheren Zeiten und anderen Regionen leben die Menschen dieser Kultur im Überfluss, (fast) jeder hat mehr als genug zum Leben, Übergewicht als Zivilisationskrankheit ist die Folge. Dick sein heißt dann maßlos, träge, undiszipliniert sein, es wird zum Stigma. In Gesellschaften, in denen Hunger zum Alltag gehört, ist Leibesfülle ein Zeichen von Macht, Reichtum, Fruchtbarkeit, also erstrebenswert.
So überzeugend das zunächst erscheint: so einfach ist es nicht. Unser Verhältnis zum Körper wird von viel mehr Faktoren geprägt als nur der Verfügbarkeit von Lebensmitteln, sie wird vielmehr auch bestimmt von der Einstellung intellektueller Führungsschichten (auch religiöse), die in diese oder jene Richtung manipulierend wirken.
Als 1137 Wilhelm X, Graf von Poitou und Herzog von Aquitanien starb, hinterließ er seiner Tochter Eleonore ein Erbe, das Ländereinen, die ungefähr ein Drittel des damaligen Frankreichs umfassten. Das machte sie zu einer der begehrtesten Partien ihrer Zeit.
Noch im gleichen Jahr heiratete sie den französischen Kronprinzen Ludwig, der durch den Tod des Vaters kurz darauf als Ludwig VII König von Frankreich wurde.
Die nicht sehr glückliche Ehe geriet während des 2. Kreuzzugs 1147 in eine Krise, die 1152 zur Trennung führte. Zwei Monate später ehelichte sie Heinrich, den Grafen von Anjou und Herzog der Normandie, der dann 1154 als Heinrich II König von England wurde. Eleonore war zum zweiten Mal Königin.
Als die Söhne Heinrichs II 1173 gegen den Vater rebellierten, stellte sie sich auf die Seite ihrer Kinder. Die Rebellion scheiterte, Eleonore wurde für Jahre unter Arrest gestellt. Nach dem Tod ihres Mannes 1189 befreite ihr Sohn Richard (Löwenherz), der neue König seine Mutter. Seine Regierungszeit (+1199) und die seines Bruders Johann (Ohneland) wurden von Eleonore stark mitbestimmt, ihr Wirken nahm europäisches Ausmaß an.
1204 verstarb sie achtzigjährig und wurde in der Abtei Fontevrault beigesetzt. Sie war eine der bedeutendsten Regentinnen des Mittelalters.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Anmeldung erforderlich.
In jüngster Zeit gab es keine großflächigen Grabungen, sondern eine Vielzahl kleiner Einblicke in den Boden, denen wir Stück für Stück teils überraschende Informationen zur Aachener Geschichte entlocken. So sehen wir Aachen plötzlich als Ort einer umfangreichen Eisenproduktion zwischen Antike und Mittelalter. Ein bislang unberücksichtigter Standortfaktor der Pfalz? Römische Straßen tauchen an unvermuteten Stellen auf und bleiben dort, wo sie erwartet werden, verschwunden. Beim Gallorömischen Heiligtum Varnenum, bei Aachen-Kornelimünster gelegen, kennen wir durch Zufall jetzt einen Friedhof. Und schließlich werden auch beim Reinigen der zahlreichen "Routinefunde" doch noch Highlights gefunden.
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