Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Kurs abgeschlossen Musik hören - Musikgeschichten

( ab Mo., 4.2., 17.45 Uhr )

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Klassische Musikwerke werden durch die Darstellung wissenswerter Hintergründe sowie der Erläuterung ihres musikalischen und gesellschaftlichen Umfeldes erschlossen, um sie beim folgenden Hören gründlicher verstehen zu können.

Kurs abgeschlossen Zwischen Revolution und Restauration

( ab Mo., 4.2., 18.30 Uhr )

Nachdem Napoleon 1814 abgedankt hatte und nach Elba ins Exil gegangen war, bestieg der Bruder des 1793 hingerichteten Königs Ludwig XVI als Ludwig XVIII den Thron. Die neue Verfassung (nach englischem Vorbild), die Ideen der Volkssouveränität aufgriff, wurde von der neuen Regierung aber weitgehend ignoriert. Faktisch sollte die alte, vorrevolutionäre politische Ordnung wieder hergestellt werden (Restauration). Dagegen erhob sich das französische Volk 1830 (Julirevolution). Auch die neue Regierung unter König Louis Philippe enttäuschte das Volk, was 1848 zu erneuter Revolution (Februarrevolution) führte. Frankreich wurde wieder Republik, bis 1851 der Neffe Napoleons durch einen Staatsstreich an die Macht kam und das Kaiserreich wieder errichtete. Die Ereignisse in Frankreich hatten großen Einfluss auf das übrige Europa.

Kurs abgeschlossen Tourismus - historisch betrachtet

( Do., 21.3., 19.30 Uhr )

Tourismus, d. h. Reisen zur Erholung, zum Vergnügen, auch der Bildung wegen, ist ein schon der Antike bekanntes Phänomen, das schon früh auch als Wirtschaftsfaktor erkannt wurde. Im Mittelalter gab es Überschneidungen mit dem Wallfahrtswesen. Lukrativ blieb die Vermarktung allemal. Bis zum Aufkommen neuer Verkehrsmittel im 19. Jh. (Dampfschiff, Eisenbahn, später die Automobile) war der Tourismus meist eine Sache für die Wohlhabenden. Heute gibt es den Massentourismus mit ungeheurer wirtschaftlicher Potenz aber auch mit Risiken, z. B. für die Umwelt. Der Vortrag soll die historische Entwicklung und deren Folgen für die Gesellschaft darstellen.
Mohammed und Karl der Große: der eine, der Prophet Allahs, der im frühen 7. Jahrhundert die Stämme Arabiens in der Einheit einer religiösen Idee zusammenschloss – eine Idee, die dem Islam eine beispiellose Stoßkraft verlieh und in eine umfassende Eroberung, nicht zuletzt des Mittelmeerraumes, mündete. Der andere, Karl der Große, der mittelalterliche Baumeister Europas, der um 800 nicht nur einem ganzen Zeitalter Gestalt und Namen gab, sondern auch Europa zum ersten Mal politisch wie kulturell Wirklichkeit werden ließ. Was haben diese beiden – örtlich wie zeitlich voneinander getrennten – weltgeschichtlichen Figuren miteinander zu tun?
Auf diese Frage hat Henri Pirenne (gest. 1935), der große belgische Mittelalterforscher an der Universität Gent, in einem heute klassischen Buch über Mahomet et Charlemagne eine bedeutende wissenschaftliche Antwort gegeben. Für Pirenne war es nicht die germanische Völkerwanderung der Goten, Wandalen oder Franken, die den Übergang von der Antike ins Mittelalter bewirkte, sondern jenes Vordringen des Islams im 7. und 8. Jahrhundert, das den Orient und Okzident voneinander schied und dem europäischen Nordwesten sehr bald das politische Übergewicht über den bisher mediterranen Bereich des römischen Imperiums brachte. Diese anregende Pirenne-These soll den Ausgangspunkt bilden für die Frage, wie der Islam nach Europa kam, wie er sich im muslimischen Spanien und im Islambild des Mittelalters zeigte und wie er sich heute in Europa darstellt – dies alles unter den Namen der beiden Titelfiguren Mohammed und Karl der Große, der eine für den Islam, der andere für Europa stehend.
Die am 24. Mai 1819 geborene Victoria trat ein schweres Erbe an als sie 1837 den englischen Thron bestieg. Das Ansehen der Krone war zu diesem Zeitpunkt durch ihre Vorgänger schwer beschädigt. Zusammen mit ihrem Gatten (seit 1840) Albert von Sachsen-Coburg gelang es ihr, die Würde des Amtes wieder herzustellen. Obwohl die britische Verfassung ihr nur wenig Spielraum für eine eigenständige Politik gab, verstand sie es geschickt, ihren Einfluss geltend zu machen. Nicht grundlos hat man später ein ganzes Zeitalter nach ihr benannt. Als die Großmutter Europas 1901 starb hinterließ sie nicht nur in Großbritannien eine schmerzhaft empfundene Lücke. Nicht immer zu Recht werden die 64 Jahre ihrer Regierung bis heute von vielen als eine besonders glückliche, die gute alte Zeit angesehen.
Wenn man heute durch die iberische Halbinsel fährt, sieht man auf Schritt und Tritt immer noch deutliche Spuren einer islamischen Hochkultur, die etwa 800 Jahre lang bis 1492 das Leben der Menschen geprägt hat. Der Vortrag wird in einer Power Point Präsentation die Eroberung der Halbinsel durch die aus Nordafrika stammenden Mauren und die Rückeroberung des Landes durch die Christen zeigen und an Beispielen der Namengebung, der Landwirtschaft und Architektur den Einfluss und die kulturellen Leistungen der Mauren zu zeigen versuchen. Schließlich wird das Verhältnis der verschiedenen religiösen Bevölkerungsgruppen zueinander thematisiert, als jahrhundertelang der Islam selbstverständlich zu Europa gehörte.
Im Vortrag sollen Geschichte und Gegenwart dieser besonders bedeutenden Kanäle im Sinne der Schaffung großer, technischer Systeme vorgestellt werden. Dabei geht es im Einzelnen um die Baugeschichte des Suez-Kanals und Panama-Kanals, also um die Gewinnung der Konzessionen und um extreme wasserbauliche Anforderungen, die beide Projekte in ihrer Zeit stellten. Zum Drama wurden beide Kanäle aber besonders dadurch, dass sie auf das Engste mit den politischhistorischen Ereignissen ihrer Region verknüpft waren. Vor allem durch Erfolg und Scheitern der zentralen Person Ferdinand de Lesseps.
Programm
- Der erste Mann der Stadt Eschweiler gratuliert: Bürgermeister Rudi Bertram
- Die große Familie der Volkshochschulen gratuliert: Ulrich Aengenvoort, Verbandsdirektor des Deutschen
Volkshochschulverbandes e.V.

Talkrunde: 'Ein Blick zurück'. Es wirken mit:
- Siegfried Tschinkel, ehemaliger Leiter der vhs Eschweiler
- Helen Weidenhaupt, 1. Stellv. Bürgermeisterin und
Vorsitzende des Kulturausschusses
- Lothar Brehmen, ehem. EDV-Dozent der vhs Eschweiler
- Klaus Pranke, langjähriger vhs-Teilnehmer

'Ein verzauberter Rückblick' und ein Blick in die Zukunft mit Media-Magier Andreas Axmann
Andreas Axmann, ein digitaler Entertainer und als solcher mehrfach international preisgekrönt. Ein Spezialist für digital reale Spezialeffekte zum Thema Digitalisierung: ungewöhnlich, unerklärlich, unvergesslich!

Talkrunde: 'Ein Blick in die Zukunft'. Es wirken mit:
- Silvia Hannemann, Leiterin der vhs Eschweiler
- Stefan Kaever, Beigeordneter und Stadtkämmerer
- Dr. Stefan Mittelstedt, Landesverband der Volkshochschulen
von NRW e.V., Mitglied des Vorstandes
- Amelie Wangrin, Stabstelle Digitalisierung in der Weiterbildung, vhs Köln

Der Media-Magier verzaubert noch einmal.

Es wird auf das Jubiläum angestoßen.

Moderation der Jubiläumsveranstaltung
René Benden, Redaktionsleiter Städteregion,
Zeitungsverlag Aachen GmbH
#10jahr10te-vhs: Größenwahn und Weltherrschaftsgedanken führten zu größter Armut und Entbehrung der Menschen im 2. Weltkrieg. Als Ausdruck dieser widersprüchlichen Wirklichkeit entstand ein Kochbuch, welches "aufbauende und körperkräftigende Rezepte für die behelfsmäßige Küche" beschrieb. Wir kochen gemeinsam Gerichte nach Original-Rezepten dieser Feldküche.
#10jahr10te-vhs: Kochen aus dem "Nichts". Not macht erfinderisch. Dieses bewiesen die Trümmerfrauen in Berlin. Wir kochen gemeinsam Gerichte aus einem "Notkochbuch".

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Ansprechpartner/innen

Silvia Hannemann
vhs-Leiterin

verantwortlich für die Fachbereiche
Berufliche Bildung, Kulturelle Bildung, Wissenschaftliches

Raum 109
Tel. 02403 7027-30
E-Mail: silvia.hannemann@eschweiler.de

Kontakt

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Kaiserstr. 4a
52249 Eschweiler

Tel.: 02403 7027-0
Fax: 02403 7027-11
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donnerstags auch 15:00 - 18:00 Uhr
(nicht in den Schulferien)

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