Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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fast ausgebucht Musik hören - Musikgeschichten

( ab Mo., 16.9., 17.45 Uhr )

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Klassische Musikwerke werden durch die Darstellung wissenswerter Hintergründe sowie der Erläuterung ihres musikalischen und gesellschaftlichen Umfeldes erschlossen, um sie beim folgenden Hören gründlicher verstehen zu können.

noch einige freie Plätze Zwischen Revolution und Restauration

( ab Mo., 16.9., 18.30 Uhr )

Die Ereignisse von 1848 (Februarrevolution) in Frankreich führten auch in Deutschland zur Revolution. Wie in Frankreich hatten sich nach 1815 die restaurativen Kräfte durchgesetzt und den Wunsch der Deutschen nach Einheit und Freiheit unterdrückt. In der Frankfurter Paulskirche trat die Nationalversammlung zusammen, der Beginn des Parlamentarismus in Deutschland. Doch auch hier setzte die Restauration sich durch. 1849 war die Revolution in Deutschland gescheitert.
Die wehmütigen Klänge des beliebten Willy-Ostermann-Liedes von 1930 lassen erahnen, dass das alte „Colonia“ schon damals nur in der Erinnerung existierte. Nicht erst die Bombennächte des 2. Weltkrieges haben ihm ein Ende gemacht, vielmehr hatten die gewaltigen Veränderungen in der Gründerzeit nach 1871 das Stadtbild aber auch die sozialen Strukturen grundlegend geändert. Inmitten von protzigen Bauten des Historismus, von Fabrikanlagen und Mietskasernen lagen die alten Kirchen und einzelne Straßenzüge wie Inseln und kündeten von einer längst vergangenen Zeit. Die spannenden Jahrzehnte, in denen Köln sich veränderte wie noch nie zuvor in seiner langen Geschichte sollen an diesem Abend wieder lebendig gemacht werden.
Der letzte Kurfürst von Trier, Clemens Wenzeslaus, wurde 1739 als Sohn von Friedrich August II, Kurfürst von Sachsen und König von Polen und der österreichischen Erzherzogin Maria Josefa geboren. Nach kurzem militärischem Zwischenspiel entschied er sich für die geistliche Laufbahn. Aufgrund des hohen weltlichen Ranges seiner Eltern wurde er 1768 Erzbischof und Kurfürst von Trier. Als solcher führte er kirchliche Reformen durch. Residiert hat er meistens in Koblenz, wo er gemeinsam mit seiner Schwester Kunigunde, Fürstäbtissin von Essen und Thorn, bedeutende Bauten des Frühklassizismus errichten ließ. Der Einmarsch der Franzosen zwang ihn 1794 zur Flucht, er verlor fast alle Ämter und Besitzungen. 1812 verstarb er in Marktoberndorf (Allgäu) wo er auch begraben ist. Die Dichterin Clara Viebig hat Clemens Wenzeslaus ein literarisches Denkmal gesetzt.
Bei dem Judenpogrom im November 1938 wurden überall im Deutschen Reich Synagogen geplündert und in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte wurden zerstört und ihre Inhaber für Wochen in Konzentrationslager gesperrt. Auch die Eschweiler Synagoge an der Moltkestraße ging in Flammen auf, die Weisweiler Synagoge wurde verwüstet. Trupps der Nazi-Partei zerschlugen Wohnungen und Geschäfte zum Beispiel in
der Uferstraße und der Englerthstraße. Zwölf jüdische Geschäftsleute aus Eschweiler und Weisweiler mussten ins KZ. Friedhelm Ebbecke-Bückendorf zeichnet in seinem Vortrag die Geschehnisse des Pogroms in Eschweiler nach und berichtet, was aus den damals ins KZ gebrachten zwölf Männer und ihren Familien wurde.
Eschweiler kann auf eine gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstandene herausragende Industriegeschichte zurückblicken, deren „große Zeit“ vor dem Ersten Weltkrieg lag und deren Aktivitäten noch bis in die 1950er Jahre reichten. Trotz Kriegszerstörungen, zahlreicher Stilllegungen und Abrisse in den letzten 70 Jahren sind erstaunlich viele Zeugnisse dieser Vergangenheit aus „Stahl und Stein“ erhalten geblieben, die sich allerdings häufig erst auf den zweiten Blick in ihrer industriegeschichtlichen Bedeutung erschließen.
Der Vortrag spürt anhand von aktuellen Fotografien den im Stadtbild präsenten und den versteckten Zeugnissen der Eschweiler Industriegeschichte nach. Dabei kommen im Wesentlichen vier der bedeutenden industriellen Zweige zur Sprache: der Steinkohlenbergbau, die Eschweiler Eisen- und Stahlindustrie, die Infrastruktur (Bahnlinien, Bahnhöfe, Elektrizitätsversorgung) und nicht zuletzt der Braunkohlenbergbau, dessen größere Überreste allerdings erst durch die Eingemeindung von Weisweiler an Eschweiler fielen.

genug freie Plätze 75 Jahre Kriegsende in Eschweiler

( Di., 17.12., 19.30 Uhr )

Vor 75 Jahren, im Herbst 1944, wurde Eschweiler zum Frontgebiet. Am 22. November 1944 eroberten amerikanische Truppen die von Zivilisten nahezu vollständig geräumte Stadt und setzten der Nazi-Barbarei in Eschweiler ein Ende. Der Wiederaufbau der zu großen Teilen in Trümmern liegenden Indestadt konnte beginnen. Stadtarchivar Dr. Horst Schmidt erinnert in seinem Vortrag an das Kriegsende vor 75 Jahren, blickt zurück auf die spannende Eschweiler Lokalgeschichte um 1945 und zeigt zahlreiche historische Fotos aus jener Zeit.

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