Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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genug freie Plätze Die Epoche der „Springenden Königswahlen“

( ab Mo., 7.2., 18.30 Uhr )

Zwischen 1273 und 1437 wurden vier Luxemburger, drei Habsburger, zwei Wittelsbacher und ein Nassauer zu Königen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation erwählt, vier von ihnen erlangten dazu noch die Kaiserwürde. Weil sie nicht in unmittelbarer Abfolge sondern wechselweise an die Macht kamen spricht man vom „Springenden Königtum“. Am Ende haben sich die Habsburger durchgesetzt, denn mit einer Ausnahme stellten sie von 1438 bis 1806 das Reichsoberhaupt. Ihr Aufstieg verdient deswegen besondere Beachtung.
Die schon vor Jahrtausenden stattgefundene Domestizierung von Tieren stellt eine der wichtigsten Zäsuren in der Geschichte des Menschen dar. Tiere als Lebensmittellieferant oder als Zug- und Reittier haben die weitere Entwicklung der Menschheit überhaupt erst möglich gemacht. Auch schon recht früh dienten Tiere zur Unterhaltung oder als Statussymbol. In den Mythologien der frühen Kulturen spielten Tiere eine eminente Rolle. Das Verhältnis von (Haus-)Tier und Menschen war und ist oft geradezu liebevoll, genauso oft aber von rigoroser Ausbeutung und Misshandlung durch den Menschen geprägt: es ist eine ebenso spannende wie ambivalente Geschichte.
Königshöfe waren wichtige Stützpunkte der frühmittelalterlichen Herrscher. Von ihnen aus erfolgte die Verwaltung des meist landwirtschaftlich geprägten Besitzes. Der Vortrag stellt Ausstattung, Funktionsweise und Aufgaben dieser Höfe vor und wirft einen Blick auf die Königshöfe rund um die Aachener Pfalz, zu denen auch Eschweiler gezählt wird.
Der Tod Herzog Johann Wilhelms von Jülich-Kleve-Berg 1609 löste eine internationale politische Krise aus. Erbberechtigt fühlten sich die Kurfürsten von Brandenburg und Sachsen sowie der Pfalzgraf von Neuburg.
Unter Übergehung der Rechte Sachsens und des Kaisers als obersten Lehnherrn einigten sich Brandenburg und Pfalz-Neuburg auf eine provisorische gemeinsame Verwaltung der rheinischen Herzogtümer. Der Kaiser reagierte darauf mit der Besetzung der Stadt Jülich, die 1610 mit ausländischer Hilfe zurück erobert wurde.
Um eine weitere Eskalation zu verhindern, trafen sich 1611 die Kurfürsten Brandenburgs und Sachsens nebst anderen Reichsfürsten in Jüterbog. Auch wenn der dort gefundene Kompromiss nicht lange Bestand hatte, war der Fürstentag zu Jüterbog ein bedeutendes Ereignis im Vorfeld des Dreißigjährigen Krieges.

genug freie Plätze Eschweiler Ärzte im 19.JH

( Do., 23.6., 19.30 Uhr )

Für eine ärztliche Versorgung im Mittelalter waren Wundärzte zuständig, die eine entsprechende handwerkliche Ausbildung abgeschlossen hatten und in einer Zunft eingebunden waren sowie akademischen Ärzte, die einen entsprechenden Universitäts-/Hochschulabschluss nachweisen konnten.
Um die Jahrhundertwende waren in Eschweiler zwei Wundärzte tätig: ein Chre´tien Rossum und ein Jean Wilhelm, einer der Mitbegründer der Ärztedynastie Wilhelms hier in Eschweiler. Als erster akademischer Arzt im Landkreis Aachen lies sich hier in Eschweiler bereits 1737 Dr. med. Alexander Schombart in der Wollenweberstraße, im „Schombart`schen Haus“, nieder. Seine Mutter Elisabeth geb. Herstatt entstammte im Übrigen der Eschweiler Seidenweberfamilie Herstatt (Begründer der Herstatt-Bank in Köln).
Der Vortrag gibt Auskunft über die hier in Eschweiler tätig gewesenen Ärzte und spiegelt damit ein Stück Medizingeschichte unserer Stadt wider.

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