Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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noch einige freie Plätze Die Salier

( ab Mo., 3.2., 18.30 Uhr )

Aus der fränkischen Dynastie der Salier gingen nacheinander vier deutsche Kaiser hervor: Konrad I. (1024-1039), Heinrich III. (1039-1056), Heinrich IV. (1056-1106) und Heinrich V. (1106-1125). Konrad II. konsolidierte und vergrößerte das Reich (1033 Anschluss Burgunds). Unter ihm wurde um 1030 mit dem Bau des Doms zu Speyer begonnen. Auch Heinrich III. tat viel für die Festigung des Reiches. Heinrich IV. geriet schließlich in der Investiturfrage (Recht auf Besetzung der Bischofsstühle) in Konflikt mit dem Papst und den Reichsfürsten; mit dem berühmten Gang nach Canossa musste er teilweise nachgeben. Heinrich V. erzielte 1122 durch das Wormser Konkordat ein Übereinkommen mit dem Papst. In dem langen Streit hatte sich die Stellung der Fürsten gegenüber dem Reichsoberhaupt verstärkt. Hier kristallisierte sich jener Dualismus zwischen dem Kaiser und dem durch die Fürsten repräsentierten Reich heraus, der bis zu dem endgültigen Ende 1806 fortbestehen sollte.

Kurs abgeschlossen Langer vhs-Abend: Oh Germania

( Do., 13.2., 19.00 Uhr )

Durch nichts fühlten sich nationalgesinnte Deutsche im 19. Jh. besser repräsentiert und personifiziert als durch die Figur der Germania. Sie war ihnen Sinnbild der Tugenden und Vorzüge ihrer Nation. Dabei griff man auf eine schon Ende des 18. Jhs. greifbare Begeisterung für die Frühgeschichte Deutschlands zurück. Der bis 1871 unerfüllte Wunsch nach der Deutschen Einheit fand ein fruchtbares Betätigungsfeld in der Erforschung und Verherrlichung der „Alten Germanen“. Dabei vermischte man Wahres mit Falschem, Antikes mit Mittelalterlichem, das zu z. T. höchst skurrilen Schöpfungen in Literatur, Musik und Bildenden Künsten führte. Nach dem Sieg über Frankreich mit der Reichsgründung 1871 wurde dieses Genre im Gefühl des Triumphes ins Monumentale gesteigert (Niederwalddenkmal). Manche dieser Schöpfungen erregen heute Unverständnis, wirken grotesk und lächerlich. Zu ihrer Zeit waren sie aber Ausdruck des politischen Selbstverständnisses vieler Deutscher.
Aufgrund der hohen Nachfrage im letzten Semester wird der Vortrag wiederholt. Aufgrund von Platzmangel mussten leider Interessierte nach Hause geschickt werden. Bitte beachten Sie die Voranmeldung.
Bei dem Judenpogrom im November 1938 wurden überall im Deutschen Reich Synagogen geplündert und in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte wurden zerstört und ihre Inhaber für Wochen in Konzentrationslager gesperrt. Auch die Eschweiler Synagoge an der Moltkestraße ging in Flammen auf, die Weisweiler Synagoge wurde verwüstet. Trupps der Nazi-Partei zerschlugen Wohnungen und Geschäfte zum Beispiel in der Uferstraße und der Englerthstraße. Zwölf jüdische Geschäftsleute aus Eschweiler und Weisweiler mussten ins KZ. Friedhelm Ebbecke-Bückendorf zeichnet in seinem Vortrag die Geschehnisse des Pogroms in Eschweiler nach und berichtet, was aus den damals ins KZ gebrachten zwölf Männern und ihren Familien wurde.

Kurs abgeschlossen Aachen in der Zeit der Karolinger

( Do., 30.1., 19.30 Uhr )

Die Bedeutung der Aachener Pfalz für die Herrschaft Karls des Großen kann kaum überschätzt werden. Aber wir wissen wenig über den Ort selbst, die Gebäude, die Menschen, die dort lebten. Der Vortrag skizziert die wichtigsten Erkenntnisse hierzu v.a. anhand von Schriftquellen aber auch der Archäologie und Baugeschichte.
Im Jahre 1520 unternahm Albrecht Dürer eine Reise in die Niederlande, deren direkter Anlass die Krönung Karls V. am 23.10.1520 zu Aachen war. Vom neuen Herrscher wollte sich Dürer eine von dessen Großvater, Maximilian I., gewährte Rente bestätigen lassen. Darüber hinaus beabsichtigte er die Niederlande, damals neben Italien (wo er schon zweimal gewesen war) bedeutendste Kulturlandschaft Europas, kennenzulernen, Kontakte zu den dortigen Künstlerkollegen herzustellen und deren Werke zu studieren. Die Inspirationen, die er nach fast 12 Monaten mit heimbrachte, haben sein Spätwerk vielfach beeinflusst. Das erhaltene Tagebuch seiner Reise ist eine immens wichtige Quelle für die spannende Zeit, in der Dürer lebte und wirkte.
Für eine ärztliche Versorgung im Mittelalter waren Wundärzte zuständig, die eine entsprechende handwerkliche Ausbildung abgeschlossen hatten und in einer Zunft eingebunden waren sowie akademische Ärzte, die einen entsprechenden Universitäts-/Hochschulabschluss nachweisen konnten.
Um die Jahrhundertwende waren in Eschweiler zwei Wundärzte tätig: ein Chre´tien Rossum und ein Jean Wilhelm, einer der Mitbegründer der Ärztedynastie Wilhelms hier in Eschweiler. Als erster akademischer Arzt im Landkreis Aachen ließ sich hier in Eschweiler bereits 1737 Dr. med. Alexander Schombart in der Wollenweberstraße, im „Schombart`schen Haus“, nieder. Seine Mutter Elisabeth geb. Herstatt entstammte im übrigen der Eschweiler Seidenweberfamilie Herstatt (Begründer der Herstatt-Bank in Köln).

Der Vortrag gibt Auskunft über die hier in Eschweiler tätig gewesenen Ärzte und spiegelt damit ein Stück Medizingeschichte unserer Stadt wider.
Das Jahr 2019 wurde Alexander von Humboldt gewidmet. Dieser lebte 1769 bis 1859 und wird von Andrea Wulf "der Entdecker der Natur" genannt. Die von ihm damals angelegten Sammlungen von Pflanzen, die er auf seinen Weltreisen vom heutigen Süden der USA bis nach Südamerika und von Russland bis an die mongolische Grenze gesammelt hatte, legen zu einer Zeit Zeugnis von einer Natur ab, wie sie sich schon damals über die ganze Welt verbreitet hatte. Wir leben in einer Zeit, in der seine Kenntnisse wieder in großem Ausmaß an Bedeutung gewonnen haben. Es kann uns nicht unberührt lassen, dass wir Menschen rücksichtslos mit der Natur umgehen. Denn wir selbst sind deren Bestandteil und verletzen uns damit selbst. Der Vortrag wird im wesentlichen die Reisen von Alexander von Humboldt nachzeichnen. Diese sind mit den im 19. Jahrhundert zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Schifffahrt, der Reise mit der Postkusche und Pferd und auf Schusters Rappen nicht zu vergleichen mit heute. Doch gerade die Beschwerlichkeit des Reisens eröffnete Alexander von Humboldt auch einen Blick auf die Natur, wie er uns heute oftmals fehlt und wir ihn wieder erlernen sollten.

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