Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Spätestens mit Beginn der Bankenkrise im Jahr 2008 und mit der fortschreitenden Globalisierung erlebt das Werk von Karl Marx eine Renaissance in der politischen und wirtschaftlichen Diskussion.
Anlässlich seines 200. Geburtstages (5. Mai 1818) wollen wir uns diesem deutschen Ökonomen und Denker annähern, indem wir sein Leben, seine Werke und sein Wirken beleuchten und dabei wollen wir auf dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung der Frage nachgehen: Kann uns Karl Marx auch noch einen Mehrwert im 21. Jahrhundert liefern?

genug freie Plätze 70 Jahre danach Weiterbildung - Farbe bekennen Neuer Kurs

( ab Di., 5.6., 18.30 Uhr )

Für viele von uns ist die Geschichte der DDR immer noch Lichtjahre entfernt, obwohl sich die Rahmenbedingungen für eine aktive Auseinandersetzung mit dieser Epoche Deutscher Geschichte durch Verwandte oder Arbeitskollegen deutlich verbessert haben.
Ziel dieser neuen Veranstaltungsreihe ist deshalb eine Untersuchung der historischen Meilensteine in der Deutsch-Deutschen Geschichte, z.B. Staatsgründung. Mauerbau, Entspannungspolitik, Wiedervereinigung, aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Bundesrepublik und der DDR, um die gemeinsamen und trennenden Elemente zu erkennen sowie den eigenen Blickwinkel zu schärfen und ein besseres Verständnis von den historischen Dimensionen zu erlangen, in denen wir leben.

Kurs abgeschlossen Musik hören - Musikgeschichte(n)

( ab Mo., 19.2., 17.45 Uhr )

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Klassische Musikwerke werden durch die Darstellung wissenswerter Hintergründe sowie der Erläuterung ihres musikalischen und gesellschaftlichen Umfeldes erschlossen, um sie beim folgenden Hören gründlicher verstehen zu können.

Kurs abgeschlossen Geschichte Deutschlands zwischen 1648 und 1740 Neuer Kurs

( ab Mo., 19.2., 18.30 Uhr )

Auch nach dem Westfälischen Frieden, der 1648 den 30jährigen Krieg beendete, wurde Deutschland bald wieder in den Strudel internationaler Konflikte hinein gezogen. Über die großen politischen Ereignisse wird aber oft der „normale Alltag“ vergessen. Wie funktionierte das Reich als Staat, wie lebte es sich in den über 300 Kleinstaaten, die zusammen das Reich ausmachten und wie konnte das bislang kleine und arme Brandenburg (-Preußen) so erstarken, dass Friedrich der Große 1740 dem bis dahin dominierenden Österreich die Stirn bieten konnte und somit ein neues Kapitel Deutscher Geschichte aufschlug? Diesen und anderen Fragen wird in dem Seminar nachgegangen.
Wegen Krankheit des Referenten muss die Veranstaltung leider entfallen und wird zu gegebener Zeit nachgeholt.

In Zusammenarbeit mit dem Eschweiler Geschichtsverein
Mohammed und Karl der Große: der eine, der Prophet Allahs, der im frühen 7. Jahrhundert die Stämme Arabiens in der Einheit einer religiösen Idee zusammenschloss – eine Idee, die dem Islam eine beispiellose Stoßkraft verlieh und in eine umfassende Eroberung, nicht zuletzt des Mittelmeerraumes, mündete. Der andere, Karl der Große, der mittelalterliche Baumeister Europas, der um 800 nicht nur einem ganzen Zeitalter Gestalt und Namen gab, sondern auch Europa zum ersten Mal politisch wie kulturell Wirklichkeit werden ließ. Was haben diese beiden – örtlich wie zeitlich voneinander getrennten – weltgeschichtlichen Figuren miteinander zu tun?
Auf diese Frage hat Henri Pirenne (gest. 1935), der große belgische Mittelalterforscher an der Universität Gent, in einem heute klassischen Buch über Mahomet et Charlemagne eine bedeutende wissenschaftliche Antwort gegeben. Für Pirenne war es nicht die germanische Völkerwanderung der Goten, Wandalen oder Franken, die den Übergang von der Antike ins Mittelalter bewirkte, sondern jenes Vordringen des Islams im 7. und 8. Jahrhundert, das den Orient und Okzident voneinander schied und dem europäischen Nordwesten sehr bald das politische Übergewicht über den bisher mediterranen Bereich des römischen Imperiums brachte. Diese anregende Pirenne-These soll den Ausgangspunkt bilden für die Fragen, wie der Islam nach Europa kam, wie er sich im muslimischen Spanien und im Islambild des Mittelalters zeigte und wie er sich heute in Europa darstellt – dies alles unter den Namen der beiden Titelfiguren Mohammed und Karl der Große, der eine für den Islam, der andere für Europa stehend.

Kurs abgeschlossen Neues aus der Aachener Stadtarchäologie Neuer Kurs

( Do., 22.3., 19.30 Uhr )

In Zusammenarbeit mit dem Eschweiler Geschichtsverein
"Wo einst der Kaiser baute - Kanalarchäologie im Herzen des römischen Aachens"
Von 2013 bis 2017 wurden im Osten der Aachener Altstadt ca. 300 m Kanaltrasse erneuert. Dadurch ergab sich die Gelegenheit im bergmännischen Tunnelvortrieb archäologische Spuren zu dokumentieren. Die unglaubliche Vielfalt an Funden wird die Forschung noch lange beschäftigen. Besonders überraschend bis sensationell waren römische Inschriftenfunde, die von kaiserlicher Bautätigkeit und einer Stationierung von Staatsbeamten berichten. Aber auch Wandmalereifunde, Spuren von Handwerksbetrieben und karolingerzeitliche Gräber wurden entdeckt.
Der Vortrag bietet einen Überblick der wichtigsten Entdeckungen.
In Zusammenarbeit mit dem Eschweiler Geschichtsverein
Der 1463 gewählte Erzbischof und Kurfürst von Köln, Ruprecht von der Pfalz, geriet schon bald mit den Ständen seines Landes in Streit. Ruprecht versuchte nun seinen Bruder Friedrich, Kurfürst von der Pfalz, in die Auseinandersetzung hineinzuziehen. Friedrich von der Pfalz waren aber wegen eines Streits mit dem Kaiser Friedrich III. die Hände gebunden. In dieser heillosen Situation stellte sich jetzt Karl der Kühne von Burgund auf die Seite Ruprechts. Durch eine politisch-militärische Intervention glaubte er, seinen ehrgeizigen Plänen, eine Königskrone bzw. sogar die Kaiserkrone zu erlangen, ein Stück näher zu kommen. Dadurch nahm der Konflikt europäische Dimensionen an.
Strategisches Ziel Karls war zunächst die Eroberung der Stadt Neuss (1474), wobei er scheiterte.
Dieser erste Teil (Pfälzer Vorspiel) soll die Ereignisse, die der Belagerung von Neuss vorausgingen, schildern; der zweite Teil diese selbst und ihre politischen Folgen.

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verantwortlich für die Fachbereiche
Berufliche Bildung, Kulturelle Bildung, Wissenschaftliches

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