Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Karl Marx ist immer noch modern! Er analysierte die Ungleichheit, die der Kapitalismus erzeugt und er beschrieb die Ausbeutung ganz unten und den ungeheuerlichen Reichtum ganz oben. Marx erkannte aber auch das Potenzial des Kapitalismus, alte Strukturen zu überwinden und die Globalisierung war dabei seine Methode, die Welt zu erobern.
Trotzdem erlebte der vor 200 Jahren geborene Karl Marx seinen großen Durchbruch nicht mehr. In der Rückschau lässt sich jedoch sagen, dass eigentlich kaum ein Werk die Weltgeschichte so nachhaltig beeinflusst hat. Lenin, Mao, Che Guevara und viele andere beriefen sich auf ihn und vor allem auf sein Hauptwerk "Das Kapital“.
Anlässlich seines 200. Geburtstages (5. Mai 1818) wollen wir uns diesem deutschen Ökonomen und Denker annähern, indem wir sein Leben, seine Werke und sein Wirken beleuchten.
Als vor fünf Jahren der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela verstarb, hinterließ diese herausragende Persönlichkeit eine Lücke in der südafrikanischen Politik, die bis heute noch nicht geschlossen ist. Nelson Mandela erreichte schon zu Lebzeiten eine Popularität und moralische Größe, die ihn für viele Menschen weltweit zum politischen und moralischen Vorbild machten.
Dieser Vortrag zeichnet den Weg eines Menschen nach, der sich zeit seines Lebens im Freiheitskampf für Demokratie und gegen soziale Unterdrückung engagiert hat.

fast ausgebucht Musik hören - Musikgeschichte(n)

( ab Mo., 17.9., 17.45 Uhr )

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Klassische Musikwerke werden durch die Darstellung wissenswerter Hintergründe sowie der Erläuterung ihres musikalischen und gesellschaftlichen Umfeldes erschlossen, um sie beim folgenden Hören gründlicher verstehen zu können.

fast ausgebucht Geschichte der Republik Venedig

( ab Mo., 24.9., 18.30 Uhr )

Als sich im 5. Jh. n. Chr. die Ströme der Völkerwanderung über Italien ergossen, flüchtete sich eine Gruppe von Bauern und Fischern auf einige bis dahin unbewohnte Inseln in der Lagune Venedigs. Sie erkannten bald die günstige Lage ihrer neuen Heimat und verlegten sich auf Handwerk und Handel. Die sich nun auch politisch konstituierende Gemeinde wuchs und gedieh. Im hohen Mittelalter war sie neben Byzanz die größte Wirtschaftsmacht im Mittelmeerraum. Ab dem 16. Jh. setzte ein langsamer Niedergang ein, der jedoch durch große kulturelle Leistungen kompensiert wurde. 1797 bereiteten die Truppen Napoleons der Republik Venedig ein schmachvolles Ende.
Die ägyptische Königin Kleopatra (gest. 30 v. Chr.) hat schon zu Lebzeiten die Phantasie der Menschen beschäftigt. Als männermordendes Biest taucht sie in unzähligen Romanen und Verfilmungen auf. Dieses Bild war aber das (sehr erfolgreiche) Ergebnis einer römischen Propagandaaktion. Die wirkliche Geschichte der sagenumwobenen Frau ist aber nicht weniger interessant als die sich um sie rankenden Legenden.
Sind Zeitreisen möglich? Ja. Mit dem Autoren-Duo Josef Stiel und Dr. Karl Pütz im Talbahnhof.
Grundlage für ihren Vortrag sind ihre drei erschienenen Bücher mit dem richtungsweisenden Titel
"Früher war alles viel besser". Es ist eine Zeitreise in die entbehrungsreiche Nachkriegszeit, in der vieles noch nicht selbstverständlich war und Selbstorganisation noch groß geschrieben wurde. Mit Fotografien und lebendigen Geschichten zeigt der Vortrag, dass man das Vergangene zwar nicht schlechtreden, aber auch nicht verherrlichen muss. Humorvoll nostalgisch werden die Hörer auf eine spannende Reise in die Vergangenheit mitgenommen.

War früher tatsächlich alles viel besser? Dieser Frage gehen Josef Stiel und Dr. Karl Pütz nach, indem sie ihre Leser in die Nachkriegszeit versetzen. Die Autoren erinnern sich an ihre Kindheit und Jugend in der "Adenauer-Ära". Dabei wird kein Lebensbereich ausgespart. Zunächst geht es um den Alltag in den entbehrungsreichen Anfangsjahren: Leben ohne fließendes Wasser, Plumpsklo im Garten, Wäschewaschen als Plackerei, Baden nur einmal in der Woche (in der Regel samstags) in einer Zinkwanne, Selbstversorgung aus dem Hausgarten und durch Kleintierzucht. Die Erinnerung an Kinderspiele fehlt genauso wenig wie ein ausführlicher Bericht über das damalige Schulleben (für die meisten Kinder in der achtjährigen Volksschule) mit zum Teil drakonisches Strafen.
Prof. Ralph Rotte, RWTH Aachen
Co-Referent: Franz-Josef Surges, Eschweiler Geschichtsverein e.V.
Viel ist über die Ursachen des - auch als Urkatastrophe des 20. Jahrunderts bezeichneten - 1. Weltkrieges geschrieben worden. Stimmt die Theorie der "Schlafwandler"? Was hat seit der Jahrtausendwende die Konflikte befeuert? Was zum scheinbar Unausweichlichen geführt? Oder wäre der Konflikt auch auf anderem Wege lösbar gewesen? Die historisch-empirische Kriegs- und Konfliktforschung befasst sich mit den Phänomenen. Können aus den Erfahrungen Lehren für die Gegenwart erarbeitet werden? Nach der Ursachenforschung wird der Verlauf und das Ende des Krieges geschildert, um anschließend die Folgen des Waffenstillstandes vor 100 Jahren und des Versailler Vertrages für die Bevölkerung in Eschweiler und die Stadt darzustellen.
In Zusammenarbeit mit dem Eschweiler Geschichtsverein
Der ehrgeizige burgundische Herzog Karl der Kühne, der es auf eine Königs- bzw. sogar die Kaiserkrone abgesehen hatte belagerte von 1474 an die Stadt Neuss. Vor allem auf Betreiben Kölns rief Kaiser Friedrich III den Reichskrieg aus um dem hart bedrängten Neuss zu Hilfe zu kommen. Unter großer Beteiligung von Reichsfürsten und Reichsstädten sammelte sich ein gewaltiges Heer, vor dessen Übermacht Karl der Kühne schließlich weichen musste. Es war der Anfang vom Ende seiner hochfliegenden Pläne.

genug freie Plätze Die Via Belgica

( Do., 13.12., 19.30 Uhr )

In Zusammenarbeit mit dem Eschweiler Geschichtsverein
Die Via Belgica war eine römische Heerstraße, die Köln mit Boulonge sur Mer verband. Die sonst gerade verlaufende Straße machte in Übach-Palenberg in Höhe Rimburg einen auffallend starken Knick. Hier wurde die Wurm überquert. Ausgrabungen 1926 von Dr. O.E. Mayer, 1947 durch Dr. H. Brunsting und 1970 durch Dr. J.H.F. Bloemers beweisen die römische Besiedlung - ein Straßendorf mit Töpfern, Schmieden und Kesselmachern beidseitig der Wurm. Auch heute kann man im Acker noch gut den Verlauf der Straßen erkennen. Der Referent Matthias Zavtrak ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. im Kreis Heinsberg und hat sich leidenschaftlich mit dem Thema beschäftigt

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genug freie Plätze
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noch einige freie Plätze
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fast ausgebucht
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Kurs abgeschlossen
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Kurs ausgefallen
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Keine Anmeldung möglich. Bitte Hinweise beachten.
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Silvia Hannemann
vhs-Leiterin

verantwortlich für die Fachbereiche
Berufliche Bildung, Kulturelle Bildung, Wissenschaftliches

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Tel. 02403 7027-30
E-Mail: silvia.hannemann@eschweiler.de

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