Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
Kursangebote >> Kursbereiche >> Kulturelle Bildung >> Zeichnen und Malen >> Details

Ausstellungsbesuch: Ausstellungsbesuch: Landschaft ist mehr als Natur - ein Augenschmaus mit Werken der Landschaftsmalerei


Über diesen Kurs


Bedeutende Bilder der Romantik von Caspar David Friedrichs über Werke von Menzel, den Werken des Realisten Lovis Corinth bis zum deutschen Impressionisten Max Liebermann sind zu entdecken.
Schon 1802 proklamierte der Maler Runge "...es drängt sich alles zur Landschaft..."
Landschaftsbilder wurden zum Ausdrucksmittel für Sehnsüchte, Hoffnungen und Befürchtungen.
Die Landschaftsmalerei entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer der wichtigsten Gattungen der Kunst. In ihr spiegeln sich Vielfalt und Spannungsreichtum der gesamten Epoche. Vorausgegangen war das Gefühl einer Entfremdung zwischen Mensch und Natur. Erst aus diesem Blickwinkel heraus konnte sich die Landschaftsmalerei als eigenständige Bildgattung etablieren.
Die Romantiker wie Caspar David Friedrich entdeckten die Landschaft als Sinnbild für das menschliche Dasein und schufen Entsprechungen zwischen Gemütsstimmungen und Naturzuständen.
Anfang des 19. Jahrhunderts kehrte eine Gruppe junger Künstler aus Enttäuschung über die erstarrten Formen der klassizistischen Malerei dem Lehrbetrieb der Wiener Kunstakademie den Rücken und machte sich nach Italien auf.
In Rom suchte man künstlerisch wie moralisch das Vorbild antiker Größe, die aus der historischen Distanz heraus als unwiederbringlich erlebt wurde. Generationen von Künstlern und Schriftstellern pilgerten über die Alpen nach Italien.
Im Laufe der Zeit hatte sich in Rom eine ganze Kolonie deutscher Künstler angesiedelt.
In den zahlreich gegründeten Kunstakademien des 19. Jahrhunderts erfolgte während dessen der Unterricht nach einem starren Schema. Mitglieder der Pariser Kunstakademie saßen in der Jury und entschieden über die Zulassung von Künstlern für den alljährlichen Großen Salons. Es setzte sich ein offizieller „Salonstil“ durch.
Abseits der akademischen Malerei hatte sich allerdings ein reger Kunstmarkt etabliert. So konnte Franz von Lenbach in München das Leben eines „Malerfürsten“ führen.
Als die Jury des Salons 1855 Courbets Werke ablehnte, stellte er sie kurzerhand vor den Toren der Pariser Weltausstellung unter dem Titel „le réalisme“ aus. Courbet wandte sich gegen die damals vorherrschenden Strömungen des Klassizismus und der Romantik und beschränkte sich in seinen Bildern ganz auf die tatsächlich sichtbare Welt. Courbet gilt als Begründer des Realismus.
Künstlerische Anregungen suchte man nun nicht mehr in Italien, sondern in Frankreich. Schon seit 1830 hatte eine Gruppe von Künstlern die reizvolle Umgebung im Wald von Fontainebleau südlich von Paris für sich entdeckt. Dort entstanden Gemälde in der freien Natur, welche in zufälligen Bildausschnitten, natürlichen Lichtverhältnissen und frischen Farben die Landschaft in ihren unterschiedlichen Facetten schilderten. Auch in der Nähe des Dorfes Barbizon entstand eine Künstlerkolonie. Die Entwicklung der Freilichtmalerei war die Grundlage für die Entstehung des Impressionismus.

Kursnr.: 202-31005
Kosten: 58,00 €
Die Kursentgelt beinhaltet die Anreise mit dem Bus und Eintrittsgelder


Termin(e)

Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.


Verfügbarkeit

genug freie Plätze genug freie Plätze


Mitbringen/Materialien


Downloads

Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.


Kursort(e)

Abfahrt: 09:15 Uhr Talbahnhof

Dozent(en)



Unsere Sponsoren

Zur Online-Ausgabe der Eschweiler Filmpost

genug freie Plätze
genug freie Plätze
noch einige freie Plätze
noch einige freie Plätze
fast ausgebucht
fast ausgebucht
auf Warteliste eintragen
auf Warteliste eintragen
Kurs abgeschlossen
Kurs abgeschlossen
Kurs ausgefallen
Kurs ausgefallen
Keine Anmeldung möglich. Bitte Hinweise beachten.
Keine Anmeldung möglich. Bitte Hinweise beachten.

Ansprechpartnerin

Silvia Hannemann
vhs-Leiterin

verantwortlich für die Fachbereiche
Berufliche Bildung, Kulturelle Bildung, Wissenschaftliches

Raum 109
Tel. 02403 7027-30
E-Mail: silvia.hannemann@eschweiler.de

Kontakt

vhs Eschweiler

Kaiserstr. 4a
52249 Eschweiler

Tel.: 02403 7027-0
Fax: 02403 7027-11
E-Mail: vhs@eschweiler.de

Telefonische Erreichbarkeit

Montag: 8:30-12:30 ; 14:00-15:30 Uhr
Dienstag: 14:00-15:30 Uhr
Mittwoch: 8:30-12:30 ; 14:00-15:30 Uhr
Donnerstag: 8:30-12:30 ; 14:30-18:00 Uhr
Freitag: 08:30-12:30 Uhr

Einlass nur nach Terminvereinbarung bzw. zu gebuchten Kursen

VHS
Grundbildung
ich will deutsch lernen