Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kurs abgeschlossen Zeichenkurs Online

( ab Mi., 13.5., 17.00 Uhr )

Dieser Zeichenkurs wird aufgrund der Corona-Krise ausschließlich über die vhs.cloud durchgeführt.
Bedeutende Bilder der Romantik von Caspar David Friedrichs über Werke von Menzel, den Werken des Realisten Lovis Corinth bis zum deutschen Impressionisten Max Liebermann sind zu entdecken.
Schon 1802 proklamierte der Maler Runge "...es drängt sich alles zur Landschaft..."
Landschaftsbilder wurden zum Ausdrucksmittel für Sehnsüchte, Hoffnungen und Befürchtungen.
Die Landschaftsmalerei entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer der wichtigsten Gattungen der Kunst. In ihr spiegeln sich Vielfalt und Spannungsreichtum der gesamten Epoche. Vorausgegangen war das Gefühl einer Entfremdung zwischen Mensch und Natur. Erst aus diesem Blickwinkel heraus konnte sich die Landschaftsmalerei als eigenständige Bildgattung etablieren.
Die Romantiker wie Caspar David Friedrich entdeckten die Landschaft als Sinnbild für das menschliche Dasein und schufen Entsprechungen zwischen Gemütsstimmungen und Naturzuständen.
Anfang des 19. Jahrhunderts kehrte eine Gruppe junger Künstler aus Enttäuschung über die erstarrten Formen der klassizistischen Malerei dem Lehrbetrieb der Wiener Kunstakademie den Rücken und machte sich nach Italien auf.
In Rom suchte man künstlerisch wie moralisch das Vorbild antiker Größe, die aus der historischen Distanz heraus als unwiederbringlich erlebt wurde. Generationen von Künstlern und Schriftstellern pilgerten über die Alpen nach Italien.
Im Laufe der Zeit hatte sich in Rom eine ganze Kolonie deutscher Künstler angesiedelt.
In den zahlreich gegründeten Kunstakademien des 19. Jahrhunderts erfolgte während dessen der Unterricht nach einem starren Schema. Mitglieder der Pariser Kunstakademie saßen in der Jury und entschieden über die Zulassung von Künstlern für den alljährlichen Großen Salons. Es setzte sich ein offizieller „Salonstil“ durch.
Abseits der akademischen Malerei hatte sich allerdings ein reger Kunstmarkt etabliert. So konnte Franz von Lenbach in München das Leben eines „Malerfürsten“ führen.
Als die Jury des Salons 1855 Courbets Werke ablehnte, stellte er sie kurzerhand vor den Toren der Pariser Weltausstellung unter dem Titel „le réalisme“ aus. Courbet wandte sich gegen die damals vorherrschenden Strömungen des Klassizismus und der Romantik und beschränkte sich in seinen Bildern ganz auf die tatsächlich sichtbare Welt. Courbet gilt als Begründer des Realismus.
Künstlerische Anregungen suchte man nun nicht mehr in Italien, sondern in Frankreich. Schon seit 1830 hatte eine Gruppe von Künstlern die reizvolle Umgebung im Wald von Fontainebleau südlich von Paris für sich entdeckt. Dort entstanden Gemälde in der freien Natur, welche in zufälligen Bildausschnitten, natürlichen Lichtverhältnissen und frischen Farben die Landschaft in ihren unterschiedlichen Facetten schilderten. Auch in der Nähe des Dorfes Barbizon entstand eine Künstlerkolonie. Die Entwicklung der Freilichtmalerei war die Grundlage für die Entstehung des Impressionismus.
Das Wallraf-Richartz-Museum hat für ein neues Gemälde des französischen Malers Paul Signac (1863 -1935) eine impressionistische Reise in Bildern organisiert. Zu den Gemälden von Signac gesellen sich mehr als 50 Arbeiten von Künstlern der Crème de la Crème wie Monet, Manet, Caillebotte, Courbet, Gauguin, Cézanne, van Gogh und Matisse. Die malerische Reise durchs Wallraf beginnt in der Normandie. Die Küstenregion im Norden Frankreichs gilt als die Wiege des Impressionismus. Die Bretagne mit ihren außergewöhnlichen Lichtverhältnisse gepaart mit der Exotik der Region, ihren keltischen Wurzeln und fantasievollen Legenden begeisterten Meister wie Bernard, Gauguin und Signac. Sie malten die bretonische Landschaft zu allen Jahreszeiten. Im Fall von Signac geht die Reise bis nach Konstantinopel.
Nach dem Ausstellungsbesuch haben Sie Zeit weiter im Museum zu verwalten oder die Kölner Innenstadt zu erkunden.
Während der Busfahrt werden Sie über den Impressionismus informiert und erhalten Kurzinformationen zu einigen Kölner Sehenswürdigkeit, die Sie mit einem Stadtplan leicht finden können.

genug freie Plätze Zeichnen lernen

( ab Mi., 2.9., 17.00 Uhr )

Wir wollen Alltagsgegenstände zeichnerisch erfassen und als Thema kompositorisch umsetzen. Vorwiegend arbeiten wir mit Bleistift, Kohle, Farbstift und Kreide. Ein experimenteller Umgang mit diesen Mitteln steht ebenso im Blickfeld wie spannende und interessante Perspektiven herauszufinden und verschiedene Kontraste (hell-dunkel, viel-wenig, groß-klein) anzuwenden. Von der Systematik her wird ähnlich wie an einer Kunstakademie zielorientiert unterrichtet.

genug freie Plätze Zeichnen lernen

( ab Mi., 2.9., 19.30 Uhr )

Wir wollen Alltagsgegenstände zeichnerisch erfassen und als Thema kompositorisch umsetzen. Vorwiegend arbeiten wir mit Bleistift, Kohle, Farbstift und Kreide. Ein experimenteller Umgang mit diesen Mitteln steht ebenso im Blickfeld wie spannende und interessante Perspektiven herauszufinden und verschiedene Kontraste (hell-dunkel, viel-wenig, groß-klein) anzuwenden. Von der Systematik her wird ähnlich wie an einer Kunstakademie zielorientiert unterrichtet.

genug freie Plätze Zeichnen lernen

( ab Do., 3.9., 17.00 Uhr )

Wir wollen Alltagsgegenstände zeichnerisch erfassen und als Thema kompositorisch umsetzen. Vorwiegend arbeiten wir mit Bleistift, Kohle, Farbstift und Kreide. Ein experimenteller Umgang mit diesen Mitteln steht ebenso im Blickfeld wie spannende und interessante Perspektiven herauszufinden und verschiedene Kontraste (hell-dunkel, viel-wenig, groß-klein) anzuwenden. Von der Systematik her wird ähnlich wie an einer Kunstakademie zielorientiert unterrichtet.

genug freie Plätze Vortrag: Phantastische Welten

( Do., 1.10., 19.00 Uhr )

Die Künstler wie Picasso, Braque, Gris glaubten Anfang des 20. Jhd´s nicht mehr an die illusionistische Abbildbarkeit der Wirklichkeit. Die Dinge wurden zerlegt, auf stereometrische Grundelemente reduziert und neu zusammengesetzt. Der Kubismus entstand. Die künstlerische Befragung des Gegenstands führte auch zu bildnerischen Experimenten: Collagen entstanden. Picassos umfangreiches Werk von der Blauen Periode über den Kubismus bis zu seinem Spätwerk wird vorgestellt.
Der Surrealismus bezeichnet eine geistige Bewegung, die sich seit den 1920er Jahren als Lebenshaltung und -kunst gegen traditionelle Normen äußert. Es ist eine revolutionäre Bewegung, die gegen die unglaubwürdigen Werte der Bourgeoisie antrat. 1924 veröffentlichte André Breton sein "Manifeste du Surréalisme", mit dem er zum Begründer dieser Kunstrichtung wurde. Die surrealistischen Maler, wie Dali, Max Ernst, Miro rückten Traum und Unterbewusstsein in den Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens. Charakteristisch für ihre Arbeiten ist, dass die einzelnen Objekte sehr realistisch und detailgenau wiedergegeben wurden. Dabei stehen sie - wie in einem Traum - in einem vollkommen absurden Zusammenhang.
Der Kurs eignet sich auch für (Groß-)Eltern mit (Enkel-)Kindern.
Beide Kursteile können unabhängig voneinander gebucht werden.
Sie erfahren, wie man ein Foto oder eine Abbildung in ein Aquarell umsetzt. Gerade herbstliche Landschaften inspirieren zu ausdrucksstarken, stimmungsvollen Bildern. Grundlegende bildnerische Gestaltungsmittel der Landschaftsmalerei, wie Komposition, Farbperspektive, Licht- und Schattendarstellungen werden vermittelt.
Mischtechniken - wie der Einsatz von Tusche - sind möglich.
Der Kurs eignet sich auch für (Groß-)Eltern mit (Enkel-)Kindern.
Beide Kursteile können unabhängig voneinander gebucht werden.
Sollen Häuser in der Landschaft oder Stadtansichten dargestellt werden, bedarf es der zeichnerischen Perspektive. Die Form eines Hauses ordnet sich immer einer bestimmten Perspektive unter, sei es der Frosch- bzw. Vogelperspektive. Anhand einfacher zeichnerischer Übungen nähern wir uns dieser komplexen Aufgabe.
In zahlreichen Studien bemühte Dürer sich um die Errungenschaften der Renaissance, die er in Italien kennengelernt hatte. Er war bahnbrechend hinsichtlich der theoretischen und praktischen Weiterentwicklung der Perspektive. Mit den Tricks alter Meister, z.B. der Glastafelmethode, kommen wir der Darstellung des Raumes mit der zeichnerisch perspektivischen Darstellung wie auch der Farbperspektive näher.
Anhand von Einzelstudien werden grundlegende Kenntnisse der bildnerischen Mittel (des Bildaufbaus, der Proportionen, Linie, Form, Farbe, insbesondere die des Raumes) vermittelt, um so zu selbständigem Gestalten zu gelangen, sodass Sie dann verschiedene Landschaften mit und ohne Architektur umsetzen können.

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Ansprechpartnerin

Silvia Hannemann
vhs-Leiterin

verantwortlich für die Fachbereiche
Berufliche Bildung, Kulturelle Bildung, Wissenschaftliches

Raum 109
Tel. 02403 7027-30
E-Mail: silvia.hannemann@eschweiler.de

Kontakt

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