Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Als Dichterin war sie brilliant und trotzdem verbrachte sie große Teile ihres Lebens in Armut. Ihre Heimatstadt Wuppertal würdigt nun aus Anlass des 150. Geburtstags zum ersten Mal eine Retrospektive Else Lasker-Schülers – und räumt mit einigen Mythen auf.
„Meine Seele verglüht in den Abendfarben Jerusalems "
Nur wenige Jahre liegen zwischen der braven Bankierstochter Elisabeth Schüler in Elberfeld geboren und der selbstbewussten Bohème-Dichterin Else Lasker-Schüler, die in Berlin im legendären „Café des Westens“ Hof hält. Als sich die 41-jährige 1910 von ihrem Ehemann Walden trennte, war die Dichterin finanziell auf die Unterstützung von Freunden wie Karl Kraus, Gottfried Benn und Franz Marc angewiesen.
Die Dichterin war auch Zeichnerin: Faszinierend sind die Blei- und Farbstiftblätter anzusehen, auf denen sie – zum Teil mit Farb- und Goldpapier collagiert – die Welt ihres Alter ego, des Prinzen Jussuf von Theben, zeigt: Schlangentänzer und Indianerinnen, Elefanten und Dromedare, Häuptlinge und ihre Söhne – und immer wieder Phantasieansichten der Sehnsuchtsstadt Theben. Nicht nur in ihren Gedichten gelang es Else Lasker-Schüler, ein ganzes Universum lebendig werden zu lassen.
Schon lange vor der Vertreibung durch die Nazis ins Exil sind diese Zeichnungen entstanden Die Wuppertaler Ausstellung zeigt Else Lasker-Schüler aber nicht als Opfer politischer oder ökonomischer Umstände sondern als selbstbewusste Frau, die ihr Leben so gestaltete, wie sie es für richtig hielt und es ihr möglich war. Die Ausstellung folgt dem Lebensweg der Künstlerin von Elberfeld nach Berlin bis nach Palästina.
Die erstklassige eigene Sammlung des Von der Heydt-Museums macht es möglich, dabei auch das kulturelle Umfeld des Doppeltalentes zu zeigen. Großartige zeitgenössische Hauptwerke von Alexej Jawlensky, Wassily Kandinsky und Franz Marc, Oskar Kokoschka und Karl Schmidt-Rottluff, Papierarbeiten von George Grosz und Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee und Christian Rohlfs sind zu sehen. Auf diese Weise wird eine ganze Kulturepoche lebendig, die 1933 brutal zu Ende ging.
Zeitgleich ist im Museum eine Ausstellung über Oskar Schlemmer zu sehen.
Anschließend haben Sie die Möglichkeit bei einer Fahrt mit der Schwebebahn etwas über das um 1900 hochmoderne, einzigartige und bis heute stark frequentierte Verkehrsmittel zu erfahren und dabei ganz gemütlich einen Teil Wuppertals und seine typischen Strukturen zu erleben.

auf Warteliste eintragen Zeichnen lernen

( ab Mi., 19.2., 17.00 Uhr )

Wir wollen Alltagsgegenstände zeichnerisch erfassen und als Thema kompositorisch umsetzen. Vorwiegend arbeiten wir mit Bleistift, Kohle, Farbstift und Kreide. Ein experimenteller Umgang mit diesen Mitteln steht ebenso in unserem Blickfeld wie spannende und interessante Perspektiven herauszufinden und verschiedene Kontraste (hell-dunkel, viel-wenig, groß-klein) anzuwenden. Von der Systematik her wird ähnlich wie an einer Kunstakademie zielorientiert unterrichtet!

fast ausgebucht Zeichnen lernen

( ab Mi., 19.2., 19.30 Uhr )

Wir wollen Alltagsgegenstände zeichnerisch erfassen und als Thema kompositorisch umsetzen. Vorwiegend arbeiten wir mit Bleistift, Kohle, Farbstift und Kreide. Ein experimenteller Umgang mit diesen Mitteln steht ebenso in unserem Blickfeld wie spannende und interessante Perspektiven herauszufinden und verschiedene Kontraste (hell-dunkel, viel-wenig, groß-klein) anzuwenden. Von der Systematik her wird ähnlich wie an einer Kunstakademie zielorientiert unterrichtet!

fast ausgebucht Zeichnen lernen

( ab Do., 27.2., 17.00 Uhr )

Wir wollen Alltagsgegenstände zeichnerisch erfassen und als Thema kompositorisch umsetzen. Vorwiegend arbeiten wir mit Bleistift, Kohle, Farbstift und Kreide. Ein experimenteller Umgang mit diesen Mitteln steht ebenso in unserem Blickfeld wie spannende und interessante Perspektiven herauszufinden und verschiedene Kontraste (hell-dunkel, viel-wenig, groß-klein) anzuwenden. Von der Systematik her wird ähnlich wie an einer Kunstakademie zielorientiert unterrichtet!
Gerade mit Gegenständen, die man bewusst aufbaut, lassen sich besonders gut grundlegende Kenntnisse des Bildaufbaus, der Proportionen, der Farblehre und der räumlichen Darstellung vermitteln, u.a. anhand von Beispielen aus der Kunstgeschichte.
In diesem Kurs stehen Experimente der Aquarelltechnik im Vordergrund: z.B. Einsatz von Kerzen, Spritztechnik, Aquarell und Tusche. Je nach Technik suchen wir uns entsprechende Themen aus ( Blätter, Blüten,....)
Bitte bringen Sie mit: Bleistift B2, Radiergummi, falls vorhanden Aquarellfarben, Pinsel.
Zeichen-, Aquarellpapiere sowie Pinsel und Grundfarben (ca. 26 €) können im Kurs erworben werden. Bitte bei der Anmeldung mit angeben!

genug freie Plätze Aquarell - Tusche- Landschaften - Raum

( ab Fr., 6.3., 18.00 Uhr )

Landschaftsdarstellungen haben etwas mit Raum zu tun. Die Künstler haben seit der Renaissance darum gerungen, räumlich darstellen zu können. Wir sehen uns die verschiedenen Möglichkeiten der Raumdarstellung in kunstgeschichtlichen Werken an, sodass Sie dann verschiedene Landschaften mit und ohne Architektur zeichnerisch - wie auch malerisch - umsetzen können.
Anhand von Einzelstudien werden grundlegende Kenntnisse der bildnerischen Mittel (des Bildaufbaus, der Proportionen, Linie, Form, Farbe, insbesondere die Farbperspektive, die zeichnerische perspektivische Darstellung des Raums...) vermittelt, um so zu selbstständigem Gestalten zu gelangen.
Jan van Eyck (ca. 1390-1441) war ein flämischer Maler des Spätmittelalters und gilt als Begründer und zugleich berühmtester Vertreter der altniederländischen Malerei. Er leitete die neue naturalistische Kunstepoche nördlich der Alpen ein.
Jan van Eyck war Hofmaler Philipps des Guten, Herzog von Burgund. Der extravagante Herzog und seine Gesellschaft umgaben sich mit den besten Künstlern. Gleichzeitig florierten die flämischen Handelsstädte Gent und Brügge. Reiche Kaufleute und Politiker nahmen sich den Glanz des Hofes zum Vorbild und umgaben sich selbst gern mit edlen Produkten. Das war das kreative Umfeld Jan van Eycks, zwischen Hof und Stadt, zwischen Kunst und Handwerk.
Er gilt als Vater der Ölmalerei. In Kombination mit seinem bahnbrechenden handwerklichen Können war einer der Vorteile der Arbeit in Öl, dass van Eyck jeden Aspekt der Realität kopieren konnte, von Stoffen bis zu wertvollen Juwelen und sogar Naturphänomenen. Dies machte seine Gemälde extrem realistisch.
Van Eyck überragte seine Zeitgenossen und entfesselte mit seiner Kunst eine optische Revolution.

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genug freie Plätze
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noch einige freie Plätze
noch einige freie Plätze
fast ausgebucht
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Kurs abgeschlossen
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Kurs ausgefallen
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Keine Anmeldung möglich. Bitte Hinweise beachten.
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Silvia Hannemann
vhs-Leiterin

verantwortlich für die Fachbereiche
Berufliche Bildung, Kulturelle Bildung, Wissenschaftliches

Raum 109
Tel. 02403 7027-30
E-Mail: silvia.hannemann@eschweiler.de

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