Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Zeit seines Lebens war Edouard Manet (1832-1882) ein Einzelgänger. Vielleicht macht gerade diese Unabhängigkeit seine Sicht auf die Kunst und die Phänomene der Welt so neu und interessant, dass uns seine oft rätselhaften Werke bis heute faszinieren.
Das Von der Heydt-Museum Wuppertal unternimmt jetzt das Wagnis, das Werk dieses Außenseiters in einer umfassenden Ausstellung zu zeigen. Die Schau, die mit einer Führung erkundet wird, präsentiert das ganze Oeuvre, beginnend mit den ersten tastenden Versuchen und endend mit den letzten so strahlenden Gartenbildern von 1882.
Manet hat Bahnbrechendes für die Malerei geleistet und nachfolgende Künstlergenerationen bis heute inspiriert.
Anschließend haben Sie die Möglichkeit bei einer Fahrt mit der Schwebebahn etwas über das um 1900 hochmoderne, einzigartige und bis heute stark frequentierte Verkehrsmittel zu erfahren und dabei ganz gemütlich einen Teil Wuppertals und seine typischen Strukturen zu entdecken.
Der spektakuläre Kunstfund in der Wohnung von Cornelius Gurlitt hatte im Jahr 2013 weltweit Aufsehen erregt und eine hitzige Debatte über den Umgang mit Kunstwerken in Deutschland entfacht, die von den Nationalsozialisten geraubt worden waren. Gurlitts Vater Hildebrand war einer der Kunsthändler Adolf Hitlers. Als Gurlitt im Mai 2014 starb, hinterließ er seine millionenschwere rund 1500 Werke umfassende Sammlung dem Kunstmuseum Bern, darunter Kunst von Henri de Toulouse-Lautrec, Max Liebermann, Edvard Munch und eine Rembrandt-Grafik. Unter den 1500 Werken sind noch viele Provenienzen ungeklärt. Bei vielen der Werke aus der Sammlung besteht der Verdacht, dass es sich um Nazi-Raubkunst handelt. Eine Auswahl des umfangreichen Werkkonvoluts wird nun erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Bundeskunsthalle Bonn konzentriert sich auf Werke, die den Besitzern von den Nationalsozialisten entzogen worden waren sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Vor allem werden in der Bonner Ausstellung die Schicksale der verfolgten meist jüdischen - Künstler, Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt. Darüber hinaus soll der Kunstraub der Nationalsozialisten in ganz Europa thematisiert werden.

genug freie Plätze Zeichnen lernen

( ab Mi., 20.9., 17.00 Uhr )

Wir wollen Alltagsgegenstände zeichnerisch erfassen und als Thema kompositorisch umsetzen. Vorwiegend arbeiten wir mit Bleistift, Kohle, Farbstift und Kreide. Ein experimenteller Umgang mit diesen Mitteln steht ebenso in unserem Blickfeld wie spannende und interessante Perspektiven herauszufinden und verschiedene Kontraste (hell-dunkel, viel-wenig, groß-klein) anzuwenden. Von der Systematik her wird ähnlich wie an einer Kunstakademie zielorientiert unterrichtet!

fast ausgebucht Zeichnen lernen

( ab Mi., 20.9., 19.30 Uhr )

Wir wollen Alltagsgegenstände zeichnerisch erfassen und als Thema kompositorisch umsetzen. Vorwiegend arbeiten wir mit Bleistift, Kohle, Farbstift und Kreide. Ein experimenteller Umgang mit diesen Mitteln steht ebenso in unserem Blickfeld wie spannende und interessante Perspektiven herauszufinden und verschiedener Kontraste (hell-dunkel, viel-wenig, groß-klein) anzuwenden. Von der Systematik her wird ähnlich wie an einer Kunstakademie zielorientiert unterrichtet!

fast ausgebucht Zeichnen lernen

( ab Do., 21.9., 17.00 Uhr )

Wir wollen Alltagsgegenstände zeichnerisch erfassen und als Thema kompositorisch umsetzen. Vorwiegend arbeiten wir mit Bleistift, Kohle, Farbstift und Kreide. Ein xperimenteller Umgang mit diesen Mitteln steht ebenso in unserem Blickfeld wie spannende und interessante Perspektiven herauszufinden und verschiedener Kontraste (hell-dunkel, viel-wenig, groß-klein) anzuwenden. Von der Systematik her wird ähnlich wie an einer Kunstakademie zielorientiert unterrichtet!
Stillleben, ein seit den niederländischen Werken des 17. Jhd.´s beliebtes Motiv, bieten sich an um hieran grundlegende Kenntnisse des Bildaufbaus, der Proportionen, der Farbenlehre und der räumlichen Darstellung zu erlernen.
Neu interpretiert durch ein Verhüllen der Objekte mit Stoff lassen sich spannende, ungewöhnliche Bilder schaffen. Vorhänge und Stoffe erzeugen ein faszinierendes Wechselspiel zwischen Verbergen und Zeigen, Verhüllen und Enthüllen. Gearbeitet wird mit Aquarell und Drucktechniken. Von Bildern der Kunstgeschichte lassen wir uns anregen.
Wir tauchen in die Gedankenwelt der Expressionisten wie Macke, Nolde und Pechstein ein und lassen uns von ihren Werken zu farbintensiven Bildern inspirieren.
Grundlegende Kenntnisse der bildnerischen Mittel des Bildaufbaus, der Proportionen, Linie, Form, Farbe, Raum... werden vermittelt, um so zu selbständigem Gestalten zu gelangen.
Der Maler Edouard Manet und zwei seiner Bilder stehen in den 60er Jahren des 19. Jhd´s im Mittelpunkt von Kunstskandalen. Das wirft ein Licht auf die veränderte ökonomische Situation der Künstler, die Besucher der Pariser Salons und ein sich anbahnendes Missverständnis zwischen der Kunst und ihrem Publikum.
Da die bildende Kunst im 19. Jhd. weitgehend ihrer vormaligen Auftraggeber (Kirche, Könige, Fürsten, Adel) verlustig geht, spielt das Ausstellungswesen (Museum, Salon, Kunsthandel) eine wachsende Rolle.
Der alljährlich stattfindende Salon ist in Paris eine Einrichtung von erheblicher kultureller Bedeutung. Veranstalter ist die Academie Royale.
1863 erreichen die Proteste der Refusierten eine derartige öffentliche Resonanz, dass sich Napoleon III. entschließt, einen Salon des Refusés einzurichten, aus dem heraus sich die Impressionisten zu einer Gruppe formieren.
Im Salon der Zurückgewiesenen wird auch Manets "Frühstück im Grünen" ausgestellt. Die Kaiserin Eugenie, die mit ihrem Gemahl die Ausstellung besuchte, war empört und fand das Bild "schamlos". Worin liegt der Skandal? Dem wird im Vortrag nachgegangen.
1865 bringt er die "Olympia" in den Salon und wird wieder abgelehnt.
Er wurde mit seinen Bildern und seinen Skandalen zu einer Heldenfigur in der Szene derjenigen, die sowohl die akademische Malerei als "verlogen" ablehnten, als auch deren Vertreter verachteten.
Im Vortrag werden Bilder der Realisten, der Zeitgenossen, den Werken von Manet und der ebenfalls skandalträchtigen Impressionisten gegenübergestellt.

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