Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Mohammed und Karl der Große: der eine, der Prophet Allahs, der im frühen 7. Jahrhundert die Stämme Arabiens in der Einheit einer religiösen Idee zusammenschloss – eine Idee, die dem Islam eine beispiellose Stoßkraft verlieh und in eine umfassende Eroberung, nicht zuletzt des Mittelmeerraumes, mündete. Der andere, Karl der Große, der mittelalterliche Baumeister Europas, der um 800 nicht nur einem ganzen Zeitalter Gestalt und Namen gab, sondern auch Europa zum ersten Mal politisch wie kulturell Wirklichkeit werden ließ. Was haben diese beiden – örtlich wie zeitlich voneinander getrennten – weltgeschichtlichen Figuren miteinander zu tun?
Auf diese Frage hat Henri Pirenne (gest. 1935), der große belgische Mittelalterforscher an der Universität Gent, in einem heute klassischen Buch über Mahomet et Charlemagne eine bedeutende wissenschaftliche Antwort gegeben. Für Pirenne war es nicht die germanische Völkerwanderung der Goten, Wandalen oder Franken, die den Übergang von der Antike ins Mittelalter bewirkte, sondern jenes Vordringen des Islams im 7. und 8. Jahrhundert, das den Orient und Okzident voneinander schied und dem europäischen Nordwesten sehr bald das politische Übergewicht über den bisher mediterranen Bereich des römischen Imperiums brachte. Diese anregende Pirenne-These soll den Ausgangspunkt bilden für die Frage, wie der Islam nach Europa kam, wie er sich im muslimischen Spanien und im Islambild des Mittelalters zeigte und wie er sich heute in Europa darstellt – dies alles unter den Namen der beiden Titelfiguren Mohammed und Karl der Große, der eine für den Islam, der andere für Europa stehend.

Kurs ausgefallen Ausfall: Eschweiler Mundart für Kinder 100 Jahre Wissen teilen

( Mi., 6.2., 17.00 Uhr )

Bei Interesse organisieren wir einen Kurs für Jugendliche. Bitte vormerken lassen unter Kurs-Nr. 181-59707.
Die am 24. Mai 1819 geborene Victoria trat ein schweres Erbe an als sie 1837 den englischen Thron bestieg. Das Ansehen der Krone war zu diesem Zeitpunkt durch ihre Vorgänger schwer beschädigt. Zusammen mit ihrem Gatten (seit 1840) Albert von Sachsen-Coburg gelang es ihr, die Würde des Amtes wieder herzustellen. Obwohl die britische Verfassung ihr nur wenig Spielraum für eine eigenständige Politik gab, verstand sie es geschickt, ihren Einfluss geltend zu machen. Nicht grundlos hat man später ein ganzes Zeitalter nach ihr benannt. Als die Großmutter Europas 1901 starb hinterließ sie nicht nur in Großbritannien eine schmerzhaft empfundene Lücke. Nicht immer zu Recht werden die 64 Jahre ihrer Regierung bis heute von vielen als eine besonders glückliche, die gute alte Zeit angesehen.
Wenn man heute durch die iberische Halbinsel fährt, sieht man auf Schritt und Tritt immer noch deutliche Spuren einer islamischen Hochkultur, die etwa 800 Jahre lang bis 1492 das Leben der Menschen geprägt hat. Der Vortrag wird in einer Power Point Präsentation die Eroberung der Halbinsel durch die aus Nordafrika stammenden Mauren und die Rückeroberung des Landes durch die Christen zeigen und an Beispielen der Namengebung, der Landwirtschaft und Architektur den Einfluss und die kulturellen Leistungen der Mauren zu zeigen versuchen. Schließlich wird das Verhältnis der verschiedenen religiösen Bevölkerungsgruppen zueinander thematisiert, als jahrhundertelang der Islam selbstverständlich zu Europa gehörte.
Im Vortrag sollen Geschichte und Gegenwart dieser besonders bedeutenden Kanäle im Sinne der Schaffung großer, technischer Systeme vorgestellt werden. Dabei geht es im Einzelnen um die Baugeschichte des Suez-Kanals und Panama-Kanals, also um die Gewinnung der Konzessionen und um extreme wasserbauliche Anforderungen, die beide Projekte in ihrer Zeit stellten. Zum Drama wurden beide Kanäle aber besonders dadurch, dass sie auf das Engste mit den politischhistorischen Ereignissen ihrer Region verknüpft waren. Vor allem durch Erfolg und Scheitern der zentralen Person Ferdinand de Lesseps.

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